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AdoptionsInfo

Das Adoptionsportal

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 3. völlig

überarbeitete und aktualisierte Auflage Januar 2010

Ratgeber Auslandsadoption 

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    2. aktualisierte Auflage  Adoption

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Aktuelles  

 

29.7.10 Niedersachsen

Die Zahl der Adoptionen in Niedersachsen ist leicht zurückgegangen. 350 Kinder und Jugendliche fanden im Jahr 2009 neue Eltern. Dies sind fünf Prozent weniger als 2008. 213 der Kinder wurden von ihren Stiefeltern oder Verwandten adoptiert. Im Säuglings- oder Kleinkindalter waren 91, im Vorschulalter 54 der adoptierten Kinder. 111 Jungen und Mädchen waren bei der Adoption sechs bis zwölf Jahre alt, 94 waren zwischen zwölf und 18 Jahren.

 

28.7.10 Sachsen

Die Zahl der Adoptionen in Sachsen ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. 209 Jungen und Mädchen erhielten ein neues Zuhause, sieben Kinder mehr als 2008, teilte das Statistische Landesamt mit. Davon waren 106 Jungen und 103 Mädchen.

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27.7.10 US-Adoptionsstatistik 2009

Im Jahr 2009 kamen 47 % der von US-Amerikanern im Ausland adoptierten Kinder aus Asien, 21% aus Afrika, 18 % aus Europa, 10 % aus Nordamerika und 3 % aus Südamerika.

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26.7.10 Weniger Adoptionen, mehr Pflegefamilie

Jugendamtsleiter Thomas Krützberg über den Rückgang der Adoptionen in Duisburg: „Die Verhütung ist auf einem guten Weg. Die meisten jungen Menschen kennen die Methoden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Deshalb werden auch weniger Kinder zur Adoption freigegeben. Die meisten Adoptionswilligen wollen „ein ganz gesundes, hübsches Kind, das möglichst nur einen Tag alt sein soll. Doch diese Neugeborenen gibt es kaum.“

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23.7.10 Die Zukunft der Adoption

Wegen der ökonomische Krise interessieren sich immer mehr Spanier für die kostengünstige Adoption eines Embryos. Und auch die Nachfrage aus dem Ausland nach der Adoption eines spanischen Embryos steigt.

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22.7.10 Mehr Adoptionen in Thüringen

Die Zahl der Adoptionen ist im vergangenen Jahr in Thüringen gestiegen. Wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte, fanden 98 Kinder und Jugendliche neue Eltern. Das waren acht Adoptionen mehr als 2008. Das Durchschnittsalter der 48 Jungen und 50 Mädchen betrug 6,5 Jahre.

 

21.7.10 Weniger Adoptionen in NRW

Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen 441 Jungen und 429 Mädchen adoptiert worden. Wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf mitteilte, waren das 10,3 Prozent weniger als 2008, als es 970 Adoptionen) gab. 447 Kinder und Jugendliche wurden von ihren Stiefmüttern oder -vätern und 41 durch Verwandte adoptiert, 382 von Personen, zu denen kein Verwandtschaftsverhältnis bestand. Ende 2009 waren 232 Mädchen und Jungen für eine Adoption vorgemerkt. Ihnen gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 1911 bei den Adoptionsvermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die gern ein Kind adoptieren wollten. Rein rechnerisch ergaben sich damit pro Kind nahezu acht Bewerbungen.

 

20.7.10 Hessen

In Hessen werden immer weniger Kinder und Jugendliche adoptiert. Im Jahr 2009 lag diese Zahl bei 327, das waren 64 weniger als im Jahr zuvor. Die seit den 1980er Jahren stark rückläufige Tendenz sei auch auf den Geburtenrückgang zurückzuführen, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mit. Die bislang meisten Adoptionen habe es im Jahr 1955 gegeben, damals lag die Zahl bei 1035.

 

19.7.10 Korea

Am 6.August gibt es auf BBC World Service einen Bericht über Auslandsadoption in Korea: "Korea´s Lost Children`.

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16.7.10 Adoption in der DDR

Ihr Leben lang hat Marion M. aus einem Dorf bei Magdeburg nach ihrer Familie gesucht. Sie fand zwei Schwestern im Westen. Gemeinsam entdeckten sie das Drama ihrer Herkunft.

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15.7.10 Facebook

Immer öfter kommt es über Facebook zu einem Zusammentreffen zwischen leiblichen Eltern und Adoptivkinder. So wie im Fall der 28-jährigen Kathrin Schüll aus Lendershausen, die auf diesem Weg ihre Mutter wieder gefunden hat.

Dramatisch verlief das Zusammentreffen zwischen Aimee Sword und ihrem leiblichen Sohn. Beide hatten sich auf Facebook kennen gelernt. Danach verführte die Mutter ihren 14-jährigen Sohn und muss nun mindestens 9 Jahre hinter Gitter.

 

14.7.10 Regenbogenfamilie

Die Eltern von Julius und Lucie sind 41 Jahre alt und seit 18 Jahren ein Paar. Sie leben im schick sanierten Prenzlauer Berg, sind Gutverdiener in festen Jobs und haben eine Familie. Nur, dass es keine Mutter in der Familie gibt – sondern zwei Väter. Mit dem Wort „Adoption“ ist Julius groß geworden. Er weiß, dass er in den USA geboren ist und seine Eltern ihn genau wie seine Schwester über eine Agentur in Chicago adoptiert haben. Dort ist es für homosexuelle Paare einfacher, Kinder zu adoptieren, weil nicht alle schwarzen Kinder Adoptiveltern finden.

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13.7.10 Kasachstan

Das US-Außenministerium hat Adoptionsbewerber gegenwärtig davon abgeraten, neue Bewerbungen in Kasachstan einzureichen. Das Land werde im September 2010 dem Haager Übereinkommen beitreten und es werde dann noch einige Zeit dauern, bis die neuen Adoptionsregelungen in Kraft getreten seien.

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9.7.10 Äthiopien

In Australien ist der Leiter einer Adoptionsvermittlungsstelle zurückgetreten, die Kinder aus Äthiopien vermittelt. In der Vergangenheit hatten mehrere Adoptiveltern festgestellt, dass ihre Adoptivkinder aus ganz anderen Verhältnissen stammten, als es in den Adoptionsunterlagen angegeben war.

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8.7.10 Aktuelles Gerichtsurteil

Hält sich ein Kind, das adoptiert werden soll, mit Zustimmung des Sorgeberechtigten und der zuständigen Adoptionsvermittlungsstelle im Vorfeld der beabsichtigten Adoption längerfristig bei den künftigen Adoptiveltern auf, so sind diese mangels abweichender Regelungen im Einzelfall entsprechend § 1688 BGB befugt, die Angelegenheiten des täglichen Lebens für das Kind allein zu bestimmen; darunter fällt grundsätzlich auch die Vornahme turnusmäßiger Schutzimpfungen. Das lässt die Notwendigkeit, die betreuenden Personen im Hinblick auf derartige Maßnahmen zum Vormund oder Ergänzungspfleger zu bestellen, regelmäßig entfallen. (OLG Dresden vom 07.06.2010)

 

7.7.10 Was tun bei Verdacht auf Kinderhandel?

Wie sollen sich Adoptiveltern und Adoptierte verhalten, wenn sie befürchten, dass es bei einer Auslandsadoption nicht mit rechten Dingen zuging? Die australische Regierung hat für solche Verdachtsfälle ein mehrseitiges Dokument erarbeitet, in dem sie eine Handreichung gibt, an wen man sich wenden kann und wie man am besten vorgeht. Gute Idee.

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6.7.10 Bulgarien

Bulgarien will alle 32 Waisenhäuser für Kinder schließen. Dies erklärte die Chefin der Staatsagentur für Kinderschutz, Nadja Schabani. Einige der Institutionen davon sind schon geschlossen, die Staatsstrategie sieht aber vor, alle diese "Relikte" der kommunistischen Ära dicht zu machen. Laut Schabani haben bis dato mehr als 6.000 Kinder eine Pflegefamilie bzw. Adoptiveltern gefunden oder sind zu ihren leiblichen Verwandten zurückgekehrt. Besonders für Romakinder und Behinderte sind die Adoptionsmöglichkeiten fast nur auf Ausländer beschränkt, weil die Bulgaren immer noch Vorurteile gegen die Minderheit der Roma haben.

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6.7.10 Fachtagung

Am 27.10.2010 veranstaltet der Evang. Verein für Adoptions-  und Pflegekindervermittlung Rheinland eV. eine Fachtagung zum Thema: „“Elterliche Präsenz und gewaltfreier Widerstand“. Nähere Informationen und Anmeldung unter: Mail

 

5.7.10 Tschechien

Letztes Jahr wurden in Tschechien 500 Kinder zur Inlandsadoption vermittelt. Noch im gleichen Jahr wurden 100 dieser Kinder von ihren Adoptiveltern wieder zurückgegeben. Erheblich besser ist da die Abbruchrate bei Auslandsadoptionen. Von den in den letzten 10 Jahren durchgeführten 323 Auslandsadoptionen scheiterten lediglich drei Adoptionen.

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2.7.10 Rumänien

Der US-amerikanische Botschafter in Rumänien ist dafür, dass Rumänien bald wieder Kinder ins Ausland vermittelt. Der Nachrichtenagentur AFP sagte er: “Ich würde es gerne sehen, wenn Rumänien seine Adoptionsgesetze bald ändert, damit Kinder schneller und einfacher adoptiert werden können. Ich glaube, dass es nicht gesund für die Kinder ist, wenn sie nicht so früh wie möglich in Familien kommen. Meine Frau arbeitet in einem Zentrum, wo die Kinder ihr erstes Lebensjahr verbringen. Sie sollten bereits in diesem Alter adoptiert werden. Denn je länger sie in solchen Institutionen bleiben, desto mehr sind sie in ihrer emotionalen und intellektuellen Entwicklung beeinträchtigt.“

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1.7.10 Aktuelles Gerichtsurteil

Hält sich ein Kind, das adoptiert werden soll, mit Zustimmung des Sorgeberechtigten und der zuständigen Adoptionsvermittlungsstelle im Vorfeld der beabsichtigten Adoption längerfristig bei den künftigen Adoptiveltern auf, so sind diese mangels abweichender Regelungen im Einzelfall entsprechend § 1688 BGB befugt, die Angelegenheiten des täglichen Lebens für das Kind allein zu bestimmen; darunter fällt grundsätzlich auch die Vornahme turnusmäßiger Schutzimpfungen. Das lässt die Notwendigkeit, die betreuenden Personen im Hinblick auf derartige Maßnahmen zum Vormund oder Ergänzungspfleger zu bestellen, regelmäßig entfallen (OLG Dresden vom 07.06.2010 Aktenzeichen: 20 UF 350/10).

 

30.6.10 Fernsehsendung Vivo

3sat teilt uns mit, dass die Sendung Vivo (ursprüngliche Sendetermine am 3.7.2010 und 4.7.2010) wegen der familiären Katastrophe, die sich in einer der porträtierten Familien ereignet hat, nicht ausgestrahlt wird.

 

29.6.10 China vermittelt weniger Kinder ins Ausland

Da sich immer mehr Chinesen für die Adoption eines Kindes interessieren, reduziert das Land die Vermittlungen ins Ausland.

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29.6.10 Deutsche befürworten Homo-Adoptionen

Auch deutschen, gleichgeschlechtlichen Paaren sollte es möglich sein gemeinsam fremde Kinder zu adoptieren, was zum Beispiel in den USA schon weit verbreitet ist. Zwei von drei Bundesbürgern zeigen großes Verständnis für den Kinderwunsch von lesbischen und schwulen Paaren und befürworten die Einführung eines neuen Adoptionsgesetzes, welches homosexuellen Paaren eine gemeinsame Adoption erlaubt. Das ergab die aktuelle Umfrage.

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28.6.10 Man meint die Lesben und Schwulen und trifft die Kinder

Die "Neue Züricher Zeitung" schreibt: "Das absolute Adoptionsverbot für eingetragene Paare ist ein hässlicher Strickfehler im Schweizerischen Rechtssystem. Mit dem Verbot wurde die einzige ausdrückliche Benachteiligung aufgrund der sexuellen Orientierung ins Gesetz aufgeschrieben."

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25.6.10 Haiti

Radio Vatikan berichtet über Illegale Adoptionen auf Haiti: „Oftmals „verkaufen“ Eltern ihre Kinder auf dem Adoptionsmarkt in der Hoffnung, dass sie in einer anderen Familie eine bessere Zukunft haben. Sie wissen jedoch nicht, dass ihre Kinder so auf dem internationalen Markt der Pädophilie oder des Organhandels enden können.“

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23.6.10 Aufhebung einer Adoption nach Scheidung

Kommt es nach einer Scheidung zu Beeinträchtigungen des Wohles eines adoptierten Kindes zum Beispiel durch Entfremdung von einem Adoptivelternteil wegen dessen Gewalttätigkeit, kann eine Adoption wieder aufgehoben werden. Dies hat das Oberlandesgerichts Köln entschieden.

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22.6.10 Arc Adoption

In Irland soll in Zukunft eine neue Vermittlungsstelle Adoptionen aus Vietnam, Indien Bulgarien und Mexiko vermitteln. Die "Arc Adoption".

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21.6.10 Alyona aus Russland

Eine interessante und bewegende Videoreportage über die Adoption von Alyona aus Russland durch eine amerikanische Familie hat „Time“ ins Internet gestellt. Sie zeigt, welche Schwierigkeiten bei einer Auslandsadoption auftreten können und dass sich die Dinge manchmal doch noch zum Guten wenden, auch wenn die Eltern die Hoffnung darauf schon fast aufgegeben haben.

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18.6.10 "Baby Business"

„Amerikanische Paare, die im Ausland adoptieren, denken oft, dass sie armen Kindern helfen. Die Realität ist allerdings komplexer – und schlecht reguliert“, schreibt der Autor E.J. Graff

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18.6.10 Togo

Togo ist dem Haager Übereinkommen beigetreten. Zur zuständigen Behörde wurde das National Committee for the Adoption of the Child in Togo, 01 PC 1402 Lomé - Togo, benannt.

 

16.6.10 Wachstum bei Adoptivkindern

Asiatische, afrikanische oder südamerikanische Frauen sind oft sehr klein. Deshalb hoffen viele Eltern ausländischer Adoptivtöchter darauf, dass die Geschlechtsreife bei ihren Töchtern so spät wie möglich einsetzt, damit das Wachstum nicht zu früh endet. Denn nach der ersten Monatsblutung ist das Wachstum bei Mädchen stark reduziert. Nun haben allerdings Wissenschaftler der Uniklinik Kopenhagen herausgefunden, dass in Nordeuropa die Pubertät immer früher beginnt. Im Jahr 2006 habe die Brustentwicklung bei Mädchen im Schnitt ein Jahr früher begonnen als noch 1991. Das sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Kinder etwas beeinflusst - entweder Fastfood, Umweltchemikalien oder Mangel an körperlicher Aktivität, warnt Studienleiter Anders Juul in der britischen Tageszeitung "Times". Eine in der Fachzeitschrift "Public Health Nutrition" veröffentlichte Studie liefert ebenfalls Hinweise darauf, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle für das Erlangen der Geschlechtsreife spielt. Demnach erreichen Mädchen, die insbesondere viel Fleisch essen, früher die Pubertät als andere.

(Und was heißt das nun für Mädchen, die noch ein wenig wachsen wollen? Weniger Burger, mehr Sport und nicht den ganzen Tag mit der Playstation daddeln. Wer wachsen will muss eben auch Opfer bringen)

 

15.6.10 Nepal

Nach Berichten über Unregelmäßigkeiten bei nepalesischen Adoptionen hat nun auch Kanada alle Adoptionen aus Nepal gestoppt. Derweil arbeitet Nepal nach Berichten der Himalayan Times daran, auf Basis der Haager Konvention sein Adoptionswesen zu reformieren.

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14.6.10 Adoption auf Russisch

700 000 Waisen hoffen im Riesenreich auf eine neue Familie. Doch die Behörden blocken.

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11.6.10 Ein Gesetz für Zauderer?

„Die Gesellschaft bringt immer ältere Eltern hervor. Ein entsprechendes Adoptionsgesetz wäre gerecht - und doch ein Schritt in die falsche Richtung,“ schreibt Violetta Simon in einem Kommentar für die Süddeutsche Zeitung.

(Kann etwas gerecht sein und gleichzeitig falsch? Wo sollen denn die Kinder herkommen für all die Eltern, die dann ab 40 adoptieren dürfen? Es ist bereits jetzt nicht verboten, ein Kind zu adoptieren, wenn man älter als 40 Jahre ist. Was soll das Ganze also? Das sind die Fragen auf die dieser wortreiche aber aussagearme Kommentar keine Antworten gibt.)

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11.6.10 Singapur

Andere Länder, andere Sitten: Eine Untersuchung in Singapur zeigte, dass die meisten Singapurer Adoptionen offen gegenüberstehen. Nur 69 Prozent sind allerdings der Meinung, dass man dem Kind von der Adoption erzählen sollte. Das Kind sollte dabei mindestens 16 Jahre alt sein. 72 Prozent der Singapurer glauben, es sei am besten, gegenüber Freunden und Nachbarn zu verschweigen, dass das Kind adoptiert ist.

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10.6.10 Indien

Der High Court in Bombay hat am Mittwoch festgestellt, dass die Vorwürfe gegen das Kinderheim Preet Mandir „ernst“ seien. Untersuchungen hatten gezeigt, dass Preet Mandir in betrügerischer Absicht Kinder an ausländische Paare vermittelt hatte und eine provisorische Unterkunft für notleidende Frauen gegründet hatte, um Kinder von unverheirateten Müttern zu beschaffen.

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9.6.10 Eichhörnchen adoptieren Waisen

Adoptionen im Tierreich kommen normalerweise nur bei Herdentieren vor. Jetzt haben Forscher das Verhalten auch bei einem Einzelgänger beobachtet: dem Eichhörnchen.

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8.6.10 "Sie bleiben meine Eltern"

Isabel und Natalie sind als kleine Kinder adoptiert worden. Darum wurde nie ein Geheimnis gemacht. Dieser offene Umgang mit ihrer Adoption entkrampft viel.

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7.6.10 Liberalisierung des Adoptionsrechts

Wenn Nachwuchs ausbleibt, versuchen viele Paare, ein Kind zu adoptieren. Aber die Hürden in Deutschland sind sehr hoch, und so wählen manche einen illegalen Weg. Die Bundesjustizministerin will das Adoptionsrecht nun liberalisieren.

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2.6.10 Scheidung hebt Adoption nicht automatisch auf

Eine Scheidung ist kein genereller Grund dafür, eine Adoption aufzuheben. Das gelte selbst dann, wenn durch die Scheidung der Kontakt des Kindes zu seinem Adoptivelternteil beendet wird. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Köln hervor (Az.: 16 WX 227/08). Eine Adoption werde nur dann aufgehoben, wenn es dem Kindeswohl dient.

 

1.6.10 FDP will Homo-Paaren Adoption ermöglichen

Nach Aussage der stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, will die FDP gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglichen, Kinder zu adoptieren. Das sagte sie der "Welt am Sonntag". Zudem gehöre die starre Altersgrenze abgeschafft, wonach der Abstand zwischen Eltern und Kind nicht mehr als 40 Jahre betragen darf. Künftig sollte es nach Gruß' Ansicht eine individuelle Einzelfallprüfung geben. Zudem sollen Leihmutterschaften vereinfacht werden.

 

31.5.10 Kasachstan

Das kasachstanische  Erziehungsministerium hat mitgeteilt, dass man vorerst keine neuen Adoptionsbewerbungen mehr akzeptieren wolle. Der Stopp solle andauern, bis ein neues Adoptionssystem implementiert sei, welches sich an den Vorgaben des Haager Übereinkommens orientiere. Es wird damit gerechnet, dass dies bis zum September 2010 geschehen wird. Laufende Adoptionsverfahren sind nicht betroffen.

 

31.5.10 Achtung, Nachricht von Papa

Annäherung per Mausklick: Wenn adoptierte Kinder von ihren leiblichen Eltern per Facebook erfahren, ist die Freude nicht immer groß.

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27.5.10 Nepal

Das US- Außenministerium warnt am 26.5.10 “dringend” vor Adoptionen in Nepal, da es schwerwiegende Bedenken gegen die Zuverlässigkeit des nepalesischen Adoptionssystems gebe.

 

24.5.10 Guatemala

Guatemala wird zukünftig bei allen Auslandsadoptionen einen DNA- Abstammungsnachweis der Kinder einholen.

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20.5.10 Philippinen

In einem lesenswerten Artikel berichtet die Frankfurter Rundschau über philippinische Kinder, deren Väter Sextouristen und deren Mütter Prostituierte sind. In den Slums, in denen sie leben, werden sie behandelt wie Aussätzige. Manche werden adoptiert.

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20.5.10 Russland

Auch russische Medien berichten über das Strafverfahren gegen Verantwortliche der Vermittlungsstelle ICCO. Dabei prognostiziert der Kinderrechtsbeauftragte des russischen Präsidenten das kommende Ende von Adoptionsvermittlungen russischer Kinder ins Ausland. In 5-10 Jahren würden wohl keine Vermittlungen ins Ausland mehr durchgeführt.  

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19.5.10 ICCO nimmt Stellung

Auf seiner Internetseite nimmt der ICCO Stellung zur Frage, ob im Falle von Vermittlungen aus Russland illegaler Kinderhandel vorgelegen habe.

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18.5.10 Anklage gegen Hauptverantwortliche von ICCO

Nach vierjähriger Ermittlung hat die Staatsanwaltschaft Hamburg nach Medieninformationen jetzt Anklage gegen drei Hauptverantwortliche des Vereins International Child's Care Organisation (ICCO) wegen gewerbsmäßigen Kinderhandels erhoben.In dem Fall geht es um kleine Kinder aus Russland, die zwischen 2003 und 2006 von Paaren in Deutschland adoptiert wurden. "Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben wegen 30 Fällen von verbotener Kindervermittlung. Hierbei handelt es sich überwiegend um Mädchen und Jungen, die heute schätzungsweise zwischen fünf und zehn Jahre alt sind. Diese Kinder stammen nach unseren Erhebungen entweder aus sozial schwierigen Verhältnissen oder waren Waisenkinder", sagte der Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers. Die Kinder waren Möllers zufolge zwar zur Adoption freigegeben, dem Verein habe jedoch die notwendige Erlaubnis der russischen Behörden gefehlt. Den drei Angeklagten, die alle ihre Schuld bestreiten, droht eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.

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18.5.10 Zu alt für eine Adoption

Eine 62-jährige Bulgarin hat Zwillinge zur Welt gebracht. Sie ist damit die älteste Mutter in ihrem Heimatland. Eine Adoption war der Psychiaterin aus Altersgründen zuvor verboten worden.

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15.5.10 Exportgut Kind

Die taz schreibt: „Eine Familie in Äthiopien hat viele Kinder und kein Geld, um sie zu ernähren. Eine deutsche Familie hat Geld und will ein Kind. Menschenrechtsaktivisten kritisieren das Geschäft mit der Hoffnung.“

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12.5.10 Wenn Liebe allein nicht reicht

Ellen McDaniels adoptierte 2001 ihre Tochter in Russland. Das Kind hatte zuvor fünf Jahre in einem Waisenheim gelebt und war bereits von 2 Ehepaaren adoptiert worden, die jedoch nicht mit ihm zurechtkamen. Später fanden die McDaniels heraus, dass das Kind sexuell missbraucht worden war und an schweren Persönlichkeitsstörungen litt. Eines Tages sagte die Adoptivtochter: “Stimmen in mir sagen mir, dass ich Sex mit kleinen Kindern haben soll und sie töten soll.“ Die McDaniels sagen heute: „Wir erlebten die Hölle“. 

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11.5.10 Adoptiertentreffen

Vom 28. September 2010 bis zum 2. Oktober 2010 gibt es in Hongkong ein Treffen von erwachsenen chinesischen Adoptierten.  

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10.5.10 Russland vermittelt weiter in die USA

Das russische Parlament hat einen Gesetzesvorschlag abgelehnt, nach dem Adoptionen russischer Kinder in die USA gestoppt worden wären.

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7.5.10 Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte

Im Zentrum Familie in Frankfurt gründet sich eine Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte. Der Treff soll ein regelmäßiges Forum bieten für alle Fragen rund um das Thema Adoption. Eine Sozialpädagogin, die selbst adoptiert wurde, leitet die Treffen.

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6.5.10 Mother and Child

In den amerikanischen Kinos läuft diese Woche das Adoptionsdrama Mother and Child an. In dem Film kreuzen sich die Wege dreier Frauen, deren Leben alle vom Thema Adoption geprägt sind.

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5.5.10 Dänemark und Brasilien erlauben Homo-Adoption

Homosexuelle Paare dürfen künftig in Dänemark gemeinsam Kinder adoptieren. Und in Brasilien hat der Oberste Gerichtshof ein zukunftsweisendes Urteil gefällt: Die Richter entschieden, dass ein lesbisches Paar zwei Kinder adoptieren darf.

 

4.5.10 Auch Volljährige geben bei einer Adoption ihren Geburtsnamen ab

Bei einer Adoption gibt der Adoptierte seinen Geburtsnamen zugunsten des neuen Familiennamens ab. Das gilt auch für Volljährige, erläutern die Notarkammern der fünf ostdeutschen Bundesländer außerhalb Berlins.

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3.5.10 Mein Bruder. Mein Onkel

Kinostart am 15.5.01: Ein Deutscher begegnet seinen leiblichen Eltern und Geschwistern in Dubai. Dort hat die wohlhabende irakische Familie ihr neues Zuhause gefunden. Ihr Sohn Sinan ist in Hessen bei seiner deutschen Adoptivmutter aufgewachsen und lebt und arbeitet inzwischen in Berlin.

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30.4.10 Haiti akzeptiert wieder Adoptionsbewerbungen

Haitis Adoptionsbehörde, das Institut du Bien-être Social et de Recherches (IBESR) akzeptiert wieder Adoptionsbewerbungen für Kinder, die entweder vor dem 12. Januar 2010 als Waisen dokumentiert waren oder deren Eltern sie nach dem Erdbeben zur Adoption freigegeben haben.

 

30.4.10 Russland: Mehr Waisen als nach dem Weltkrieg

Jedes dritte Adoptivkind, so die Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Frauen-, Kinder- und Familienangelegenheiten, Jelena Misulina, werde von seinen russischen Pflegeeltern ins Heim zurückgegeben. Derzeit jährlich über 30 000. Die Zahl der Rückgaben liege höher als die der Neu-Adoptionen. Das sei für die Kinder, von denen sich zuerst die eigenen und dann auch noch die Adoptiveltern trennen, die blanke Katastrophe. Und eine moralische Bankrotterklärung der Gesellschaft. Nicht die einzige. Derzeit, so Misulina, gäbe es in Russland mehr Waisen als nach dem Zweiten Weltkrieg und viermal so viel wie in Westeuropa.

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29.4.10 OLG München

Spricht das Amtsgericht die Adoption eines Volljährigen aus und lehnt es dabei zugleich den Antrag ab, die Wirkungen der Minderjährigenadoption auszusprechen, so ist diese Ablehnung - trotz der Unanfechtbarkeit des Adoptionsdekrets als solches - mit der Beschwerde anfechtbar. § 1772 Abs. 1 Satz 1 lit. b BGB setzt voraus, dass der Anzunehmende als Minderjähriger tatsächlich in der Familie des Annehmenden gelebt hat. Der Fall, dass dies gewollt, aber aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich war (hier: aus Gründen des Asylverfahrensrechts), steht dem nicht gleich (OLG München vom  08.04.2010 31 Wx 030/10, 31 Wx 30/10)

 

28.4.10 Übersetzung aus der Washington Post

Die Washington Pst geht in einem aktuellen Artikel der Frage nach, weshalb es so häufig zu Problemen mit russischen Adoptivkindern kommt. Wir haben die wichtigsten Teile des Artikels übersetzt.

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27.4.10 Zahl der Adoptionen in Thüringen geht zurück

Für 2009 liegen noch keine Zahlen vor. 2008 wurden im Freistaat insgesamt 90 Kinder und Jugendliche adoptiert. Es waren sieben Adoptionen weniger als 2007. Damit setzt sich auch in Thüringen die im Bundesgebiet zu verzeichnende kontinuierliche rückläufige Entwicklung bezüglich der Zahl der Adoptionen fort.

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26.4.10 Russland: Immer mehr Adoptivkinder zurück ins Heim

In Russland hat sich in den letzten zwei Jahren die Zahl der Kinder, die von ihren Adoptiveltern zurück ins Heim gegeben werden, verdoppelt. Ein Grund dafür ist die „Kommerzialisierung“ dieser Sphäre.
Jelena Misulina, Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Fragen von Familie, Frauen und Kindern, warnte am Freitag im russischen Parlament vor „gefährlichen Tendenzen“. Ihren Angaben zufolge sind in den letzten beiden Jahren 30.000 adoptierte Kinder von ihren Pflegeeltern zurückgegeben worden. Diese massenhafte Rückgabe läge zum einen an der mangelnden Ausbildung und Anleitung der Pflegeeltern. Zum anderen nutzten viele die finanziellen Vorteile einer Adoption, wie sie in dem 2008 angenommenen neuen russischen Adoptionsgesetz festgeschrieben sind.

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26.4.10 Zahl der Adoptionen steigt in der Wirtschaftskrise

In der Region Rostock steigt die Zahl der Adoptionen. "Mit Hartz IV und in der Krise nehmen die Ängste zu", sagt Marlene Hensel von der Rostocker Adoptionsvermittlungsstelle. Zurzeit gebe es mehr Adoptionsfreigaben als noch in den 90er-Jahren, beobachtet Hensel. Soziale Härte und Verunsicherung bewegen Mütter dazu, ihre Säuglinge abzugeben.

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23.4.10 Ein paar Gedanken

Das neue Piccolino enthält den Ausschnitt eines Buches von Irmela Wiemann, in dem sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Adoptiveltern ihre ausländischen Adoptivkindern vor Anfeindungen schützen können.

Wir haben uns ein paar Gedanken dazu gemacht.

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22.4.10 Volljährigenadoption

Spricht das Gericht die Adoption eines Volljährigen aus und lehnt es dabei zugleich den Antrag ab, die Wirkungen der Minderjährigenadoption auszusprechen, so ist diese Ablehnung - trotz der Unanfechtbarkeit des Adoptionsdekrets als solches - mit der Beschwerde anfechtbar. Die Annahme eines Volljährigen mit den Wirkungen einer Minderjährigenannahme kann ausgesprochen werden, wenn der Anzunehmende bereits als Minderjähriger in die Familie des Annehmenden aufgenommen worden ist. Notwendig ist dafür zum einen die räumliche Aufnahme, zum anderen, dass bereits während der Minderjährigkeit faktisch ein Eltern-Kind-Verhältnis entstanden ist. Der Fall, dass dies gewollt, aber aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich war (hier: aus Gründen des Asylverfahrensrechts), steht dem nicht gleich (OLG München, Beschluss vom 08.04.2010, Az. 31 Wx 30/10)

 

21.4.10 Buchtipp: Jedes Kind ist ein Geschenk

Elisabeth Stenmans ist eine beeindruckende Frau. Sie hat es gewagt, wovor die meisten Menschen zurückschrecken würden. Neben zwei leiblichen Kindern hat sie im Laufe der Jahrzehnte 32 Kinder von vier Kontinenten angenommen, etliche behindert oder traumatisiert adoptiert. In ihrem Buch erzählt sie eindringlich und auf berührende Weise, wie sie ihre Kinder gefunden hat, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatte, wie das Zusammenleben in einer so großen Familie funktioniert, und nicht zuletzt davon, wie bereichernd das Leben mit Kindern sein kann.

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21.4.10 ICCO - Adoptionstreffen

Die ehemalige Vermittlungsstelle ICCO veranstaltet vom 10.9.10 bis 12.9.10 ein Adoptivelterntreffen in Köln / Riehl.

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20.4.10 Russland

In Russland kann jedes vierte Waisenkind an eine neue russische Familie vermittelt werden. Tragischerweise wird jedoch ein Viertel der Kinder nach einiger Zeit wieder an das Waisenhaus zurückgegeben.

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19.4.10 Indien

Die indische Zeitung "The Telegraph" berichtet über das Adoptionssystem in Indien und die geplanten Änderungen.

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16.4.10 Depressive Symptome bei Adoptiveltern

Nach der Geburt des Nachwuchses erleiden manche Mütter und auch Väter eine Depression. Aber auch viele Adoptiveltern verfallen nach der Aufnahme eines Kindes in niedergeschlagene Stimmung. Die Ursache dafür sind einer Studie zufolge oft übersteigerte und unrealistische Erwartungen an die Elternschaft. Die Forscher der Purdue Universität im US-Staat Indiana befragten neben Experten auch 21 Elternpaare, die nach der Adoption depressive Symptome wie Schwermut, Interesselosigkeit, Müdigkeit oder Schuldgefühle entwickelt hatten. "Man hört viel über die Kindbettdepression nach einer Entbindung, aber das emotionale Wohl von Adoptiveltern nach der Aufnahme eines Kindes wird nicht thematisiert", sagte Studienleiterin Karen Foli. Wie die Forscherin im "Western Journal of Nursing Research" berichtete, haben viele Eltern überhöhte Erwartungen - an sich selbst, an ihre Freunde und Verwandten und nicht zuletzt auch an das Kind. "Manche Eltern rechneten nicht damit, dass die Bindung zu dem Kind ein Kampf sein würde oder dass Verwandte und Freunde ihnen weniger Unterstützung anboten als anderen leiblichen Eltern", sagt Foli. Trotz der rigorosen Vermittlungsverfahren seien manche Adoptiveltern nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der Kinder vorbereitet. Stellt sich dann Enttäuschung ein, reagieren manche Väter und Mütter mit Schuldgefühlen, über die viele aus Scham nicht reden. Dabei sei es gerade wichtig, mit Freunden oder Experten über solche Probleme zu sprechen, betont Foli.

 

15.4.10 Russland will Adoptionen erschweren

Deutsche Adoptionsagenturen, die Kinder aus Russland vermitteln, sehen härtere Zeiten für potenzielle Adoptiveltern hierzulande kommen; wie etwa Valentin Sorg, Vize-Vorsitzender der staatlich anerkannten Vermittlungsagentur „Zukunft für Kinder“. „Solche Vorkommnisse ziehen immer Folgen nach sich: mehr Bürokratie, härtere Auflagen, mehr Anforderungen an die Adoptiveltern“, sagt Sorg. Schließlich wolle der russische Staat die Kinder schützen. Die Agentur „Global Adoption Germany“ sieht sogar jetzt schon direkte Auswirkungen des Falls Artjom in Deutschland. Deutsch-amerikanische Ehepaare, sagt der Vorsitzende des Trägervereins Stefan Duenschede, seien vom Stopp gleichfalls betroffen. Und auch er geht davon aus, dass die jährlich 200 bis 300 Adoptionen russischer Kinder nach Deutschland komplizierter werden.

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14.4.10 Haiti

300.000 Kinder leben in dem karibischen Staat nicht bei ihren Ursprungsfamilien, sondern sie werden weggegeben, verkauft oder unter Verwandten getauscht. Und fast immer geschlagen. Für viele Kinder war der tägliche Gang zur Schule die einzige Freude im traurigen Leben. Denn es gab Aufmerksamkeit, Zuneigung und eine warme Mahlzeit täglich. Und auch ein bisschen Unterricht. Seit dem 12. Januar, dem Tag des Bebens, gibt es in ganz Port-au-Prince praktisch nichts mehr davon. Seit Anfang April haben nur 15 Prozent der Schulen in der Millionenstadt wieder den Unterricht aufgenommen.

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14.4.10 Heute im Fernsehen

Elke M. lebt bei Sömmerda. Die eigene Tochter ist längst aus dem Haus. Trotzdem hat sie sich entschieden, noch einmal drei Kinder bei sich aufzunehmen. Die Drei sind im Rabauken-Alter zwischen sechs und 13 Jahren, und haben so etwas wie ein Zuhause bisher nicht gekannt. Bei den zwei Jüngsten melden sich die leiblichen Eltern überhaupt nicht mehr. Noch immer leiden die Kinder unter den Folgen ihrer ersten Lebensjahre. Bei all dem aber hilft ihnen Elke - gemeinsam mit ihrem Mann Hartmut. Elke ist selbst in einer Adoptivfamilie aufgewachsen und jetzt will sie etwas zurückgeben!

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13.4.10 Russland - USA

Wegen des Skandals um ein ohne Begleitung von den USA nach Russland zurückgeschicktes Adoptivkind werden diese Woche noch mehrere hochrangige US-Beamte nach Russland reisen, um zu verhindern, dass Auslandsadoptionen in die USA gestoppt werden. Währenddessen hat die Adoptivmutter des Kindes ihr Verhalten damit begründet, dass der Junge unberechenbar und gestört gewesen sei. Sie seien von dem russischen Waisenhaus über den Jungen belogen worden. Der Junge habe eine Liste von Menschen gemacht, die er verletzen wollte. Ganz oben auf der Liste: Seine Adoptivmutter.

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12.4.10 Russland

Russland droht damit, alle Adoptionen in die USA zu stoppen, nachdem ein 7 – jähriger Junge, der von einer Frau aus Tennessee adoptiert worden war, ohne Rückflugticket und ohne Begleitung zurück in nach Russland geschickt worden war. Er hatte lediglich eine Nachricht bei sich, dass er gewalttätig sei und schwere psychologische Probleme habe.

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7.4.10 Indien

Immer mehr indische Paare adoptieren ein Mädchen. Vor wenigen Jahren betrug die Warteliste für einen indischen Jungen noch 4-5 Jahre, während ein Mädchen oft schon nach zwei Wochen adoptiert werden konnte. Doch das beginnt sich zu ändern. Mittlerweile sind bereits 25 - 30 Prozent der im Inland adoptierten Kinder Mädchen. 

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7.4.10 China plant neue Adoptionsbehörde

Die chinesische Adoptionsbehörde, das China Center for Adoption Affairs soll Teil einer neuen Organisation werden, dem China Child Welfare Center (CCWC), das unter der Leitung des Ministeriums für Civil Affairs stehen soll. Das CCWC soll nicht nur für Waisenkinder, sondern auch für Kinder mit speziellen Bedürfnissen, Kinder von Wanderarbeitern, Kinder von Alleinerziehenden und Kinder aus verarmten Familien zuständig sein. Es steht noch nicht fest, wann diese Änderungen umgesetzt werden sollen.

 

 

 

 

 

 

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   F. Schiller, Die Räuber

 

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