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AdoptionsInfo

Das Adoptionsportal

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 3. völlig

überarbeitete und aktualisierte Auflage Januar 2010

Ratgeber Auslandsadoption 

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    2. aktualisierte Auflage  Adoption

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Aktuelles  

 

10.3.10 The Blind Side

Sandra Bullock hat für ihre Rolle in dem Film „The Blind Side“ den Oskar bekommen. Es geht in dem Film um die wahre Geschichte eines vernachlässigten schwarzen Jungen, dem es mit Hilfe seiner neuen Adoptivfamilie gelingt, sein Leben wieder in die Spur zu bekommen, und letztlich zu einem gefeierten Footballstar zu werden.

Kinostart in Deutschland ist der 25.März 2010.

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10.3.10 Fünf Eltern und der Streit um Max

Bizarrer Streit um ein Kleinkind: Zwei befreundete homosexuelle Paare wollten gemeinsam ein Kind großziehen. Inzwischen streiten sie um Vaterschaft, Adoption und Umgangsrecht - der kleine Max ist ein juristischer Präzedenzfall.

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9.3.10 Thailand

Das Bundesamt für Justiz informiert auf seiner Internetseite darüber, dass die thailändische zentrale Behörde mitgeteilt habe, dass die Zahl der für eine Auslandsadoption in Frage kommenden Kinder in Thailand weiter zurückgegangen sei, und noch eine Vielzahl von Adoptionsbewerbungen vorläge. Im laufenden Jahr 2010 würden deshalb keine neuen Bewerbungen mehr angenommen.

 

9.3.10 Schönes Zitat

"Seltsam ist unsere Situation hier auf Erden. Jeder von uns kommt zu einem kurzen Besuch, ohne zu wissen, warum, und doch anscheinend manchmal, um einen Zweck zu erfüllen. Es gibt jedoch eines, das wir mit Sicherheit wissen: Der Mensch ist hier um der anderen Menschen willen - vor allem für jene, von deren Lächeln und Wohlergehen unser eigenes Glück abhängt."
Albert Einstein

 

9.3.10 Veranstaltungsreihe

Die Vermittlungsstelle „Zentrum für Adoptionen“ startet eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel: „Ein Kind aus dem Ausland – ist das wirklich so schwierig? Die Reihe wendet sich an Interessierte, die sich zunächst über die Möglichkeiten, Probleme und Chancen eine Auslandsadoption konkret und unverbindlich informieren wollen. Die erste Veranstaltung findet statt am Samstag, 17.04.2010 von 14.00 – 18.00 Uhr in Oberursel nahe Frankfurt am Main. Weitere Städte folgen. Teilnahmekosten betragen 25 Euro. Nähere Informationen: Mail

 

8.3.10 Äthiopien

In Australien hat eine Untersuchung von Adoptionen aus Äthiopien erschreckende Zustände aufgedeckt. In zahlreichen Fällen waren Urkunden gefälscht und wahrheitswidrige Behauptungen über die Herkunft der Kinder aufgestellt worden.

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8.3.10 Swasiland stoppt Adoptionen

Die Regierung von Swasiland hat am 24.2.2010 alle Auslandsadoptionen bis zu einer Neufassung der Adoptionsregelungen gestoppt.

 

5.3.10 Überflieger

Im Saarland wurden 2009 nur noch 25 Kinder vom Landesjugendamt vermittelt, die Bewerbungen brachen gar um zwei Drittel ein. Die Leiterin des Landesjugendamtes Marlies Blum und ihre Mitarbeiter erläutern dies so: Sensibilisierung durch die Medien, Fortschritte der Fortpflanzungsmedizin,  Leihmutterschaft und die Kosten einer Auslandsadoption. Die Eltern seien keine Gutmenschen, die ein Kind aus der Not retten wollten, die Kinder keine Überflieger, sondern höchst fragile Persönlichkeiten.

(Laut Wikipedia ist „Gutmensch“  eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen, denen ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten unterstellt wird. Es ist deshalb durchaus begrüßenswert, wenn festgestellt wird, dass Adoptiveltern keine Gutmenschen sind. Darüber hinaus sind Kinder immer fragile Persönlichkeiten und rein statistisch befinden sich unter den Adoptierten genauso viele Überflieger wie unter dem Rest der Bevölkerung. Einer von ihnen ist gerade mit 36 Jahren Bundesgesundheitsminister geworden.)

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4.3.10 Rumänien

Genau 16 041 rumänische Kinder wurden zwischen 1990 und 1997 von Ausländern adoptiert. Doch die offizielle Zahl der Kinder, die in den 1990er Jahren zur Adoption freigegeben wurden und mit ihren neuen Eltern das Land verließen, spiegelt ein exaktes Wissen vor, das es nicht gibt. Theodora Bertzi, früher als Staatsekretärin zuständig für das Adoptionsamt, wundert sich: "Die Adoptionen wurden zu dieser Zeit nicht zentral erfasst, es kann keine genauen Zahlen geben. Ich schätze, dass es mindestens 30 000 waren, die zwischen 1991 und 2001 in Rumänien adoptiert wurden."

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3.3.10 Schweres Schicksal

Christian ist geistig schwerbehindert. Sein Körper ist fast der eines Erwachsenen, doch sein Geist befindet sich auf dem Niveau eines Kleinkindes. Christian und sein Zwillingsbruder Benjamin kamen als Neugeborene zu ihrer Adoptivfamilie - niemand ahnte damals etwas von der Behinderung. Doch schnell stellte sich heraus, dass mit dem Brüderpaar irgendetwas nicht stimmte. "Sie lagen immer nur auf dem Rücken und wollten sich nicht drehen. Die Bewegungslosigkeit wechselte mit großer Unruhe", erinnert sich Elisabeth Westhoff. Zusätzlich zur schweren Behinderung litt Benjamin an Epilepsie. Mit siebeneinhalb Jahren starb er an den Folgen eines schweren Krampfanfalls.

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1.3.10 Eva Hofer

Eva Hofer, die Ex-Vorsitzende der ehemaligen Adoptionsvermittlungsstelle ICCO hat eine neue Internetseite.  

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1.3.10 Anerkennung einer Adoption aus der Elfenbeinküste

Die Anerkennung der Entscheidung eines Gerichts der Elfenbeinküste über die Adoption eines Kindes durch den in Deutschland lebenden ehemaligen Lebensgefährten seiner Tante ist nach § 16a Nr. 4 FGG ausgeschlossen, wenn die Adoptionsentscheidung mit dem deutschen ordre public unvereinbar ist, weil sich das Gericht nicht mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob die konkrete Adoption des Kindes dem Kindeswohl entspricht, ob also ein Adoptionsbedürfnis vorliegt, die Elterneignung des alleinstehenden Annehmenden gegeben ist und eine Vater-Kind-Beziehung bereits entstanden bzw. ihre Entstehung zu erwarten ist. Dies ist der Fall, wenn im Adoptionsverfahren weder Berichte deutscher Behörden über die Elterneignung des Annehmenden eingeholt wurden, noch erkennbar ist, dass sich das Gericht einen persönlichen Eindruck von dem Anzunehmenden verschafft und sich damit auseinandergesetzt hat, dass dieser von seinen Eltern und Geschwistern getrennt und offenbar in erster Linie wegen besserer Zukunftsaussichten zu dem Annehmenden in Deutschland verbracht werden sollte. (LG Dortmund vom 07.12.2009)

 

26.2.10 Nepal: Gastbeitrag von Anamaria T. Immler

Welche Folgen hat der Stopp nepalesischer Adoptionen? Anamaria T. Immler, die das Land mehrmals bereist hat und kurz vor der Adoption eines sechsjähriges Mädchens stand, hat sich Ihre Gedanken dazu gemacht. Wir finden Ihre Überlegungen sehr informativ und kenntnisreich und veröffentlichen ihren Beitrag deshalb gerne.  

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25.2.10 Äthiopien

Katie und Calvin Bradshaw adoptierten drei Kinder aus Äthiopien. Ihnen wurde gesagt, dass die Kinder 7, 4 und 6 Jahre alt seien, dass die Mutter der Kinder tot sei, der Vater an Aids erkrankt sei und dass den Kindern ein Leben in der Prostitution bevorstehe. Heute sagt Katie Bradshaw: „Abgesehen vom Geschlecht der Kinder, scheint alles eine einzige Lüge zu sein.“

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23.2.10 Österreich: Kompliziertes Einbürgerungsverfahren

In Österreich erhält ein ausländisches Adoptivkind nicht automatisch die Staatsbürgerschaft. Erst muss ein kompliziertes Einbürgerungsverfahren durchlaufen werden. Dazu kann es zu kuriosen Fällen kommen. Wie etwas im Fall eines 14-Jährigen, der vor zehn Jahren adoptiert wurde und durch einen Irrtum der Behörden alle Unterlagen eines Staatsbürgers erhalten hat: Staatsbürgerschaft und Reisepass wiesen ihn als Österreicher aus. Als die Behörde ihren Fehler entdeckte, wurde er quasi wieder ausgebürgert.

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23.2.10 Annahme als Kind nach dem Tod des Annehmenden

Nach dem Tode des Annehmenden im Rahmen einer Adoption eines Volljährigen ist der Ausspruch über die Annahme als Kind nur zulässig, wenn der Annehmende den Antrag beim Vormundschaftsgericht eingereicht oder bei oder nach der notariellen Beurkundung des Antrags den Notar damit betraut hat, den Antrag einzureichen. Eine Annahme ist ausnahmsweise nur möglich, wenn der Antrag entweder durch Eingang bei Gericht wirksam geworden ist oder sein unverzügliches Wirksamwerden ohne weiteres Zutun des Annehmenden durch entsprechende Anweisung an den Notar zur Einreichung bei Gericht zuverlässig in die Wege geleitet ist. (OLG München, Beschluss vom 02.02.2010, Az. 31 Wx 157/09)

 

22.2.10 Zentrum für Adoptionen

Zentrum für Adoptionen e.V., Baden-Baden hat mit Wirkung vom 01.02.2010 vom Ministerium für Erziehung und Wissenschaft der Russischen Föderation die Genehmigung zur Durchführung von Adoptionen in der Russischen Föderation erhalten. Damit ist das Zentrum für Adoptionen e.V. offiziell in der Russischen Föderation akkreditiert und hat die Erlaubnis auf dem gesamten Territorium der russischen Föderation tätig zu sein.

 

19.2.10 Fernsehsendung

Am 23.2.10 im Fernsehen: Anisha aus München macht sich auf den Weg nach Indien, um zum ersten Mal in ihrem Leben ihre leibliche Mutter zu treffen. Als Baby war Anisha nach München gekommen, adoptiert von deutschen Eltern, die das Mädchen in einem katholischen Krankenhaus in Hyderabad entdeckt hatten. In der Pubertät lässt die Frage nach den Wurzeln Anisha nicht los.

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18.2.10 Nepal

Das Bundesamt für Justiz weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass das Ständige Büro der Haager Konferenz seinen Bericht vom 4. Februar 2010 über das Adoptionswesen in Nepal ins Internet gestellt hat. (mehr..) Ebenfalls im Internet kann die Presseerklärung der Kinderhilfsorganisation UNICEF zu den Missständen im nepalesischen Adoptionswesen abgerufen werden. (mehr..)

 

17.2.10 Gutachten: Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare zulässig

Das Verbot einer gemeinschaftlichen Adoption eines fremden Kindes durch gleichgeschlechtliche Lebenspartner lässt sich verfassungsrechtlich nicht aufrechterhalten. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten der wissenschaftlichen Dienste des Bundestages, das sich auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Oktober 2009 beruft, nach der die Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft bei der betrieblichen Hinterbliebenenrente grundgesetzwidrig ist.

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15.2.10 Embryo-Adoption im Ausland

Für Singles ist es sehr schwer, ein Kind zu adoptieren. Immer mehr machen es deshalb so wie die US-amerikanische Lehrerin Patricia Bohanon. Sie flog nach Indien, um sich dort einen Embryo einpflanzen zu lassen.

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11.2.10 Deutschland stoppt Adoptionen aus Nepal

Knapp eine Woche, nachdem Experten einen sehr kritischen Bericht über Adoptionen aus Nepal veröffentlicht haben, hat Deutschland weitere Adoptionen aus Nepal gestoppt. Bislang haben Deutsche etwa 15-20 nepalesische Kinder pro Jahr adoptiert. Dies ist das zweite Mal, dass ein Adoptionsstopp für Nepal verhängt wird. Bereits 2007 wurden Adoptionen aus dem asiatischen Land untersagt, da bereits damals erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit nepalesischer Adoptionen aufgekommen waren.

 

10.2.10 Schwarze Jungen

Nach einer aktuellen US-amerikanischen Untersuchung bevorzugen Adoptivbewerber hellhäutige Mädchen. Schwarze Jungen haben es deshalb schwerer, neue Eltern zu finden. Bewerber scheinen aber dann eher bereit zu sein, sich für einen dunkelhäutigen Jungen zu entscheiden, wenn dafür die Adoptionskosten niedriger sind.  

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9.2.10 Nepal III

Terre des hommes fordert die Einstellung nepalesischer Auslandsadoptionen:"Es gibt viele Geschichten von Eltern aus ländlichen Gegenden Nepals, die nicht verstehen, was mit ihrem Kind geschehen ist."

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8.2.10 Nepal II

In einer Reaktion auf die Untersuchung über das nepalesische Adoptionswesen (siehe Bericht unten) weist die nepalesische Regierung die Anschuldigungen zurück. Der Bericht sei weit weg von der Wahrheit.

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8.2.10 NepalI

In Nepals Adoptionssystem gibt es weitverbreitete Fehler. Wie eine aktuelle Untersuchung von Rechtsexperten ergab, werden Dokumente immer wieder gefälscht und die Interessen der Kinder im Adoptionsverfahren oftmals überhaupt nicht beachtet.

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5.2.10 Zehn Auslandsadoptionen in Thüringen in 3 Jahren

Wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte, haben in den vergangenen drei Jahren thüringenweit nur zehn Paare ein Kind aus dem Ausland adoptiert. Die Mädchen und Jungen stammten aus der Ukraine, aus Russland, Äthiopien und der Slowakischen Republik. Sie waren zwischen einem Jahr und sechs Jahren alt.

 

4.2.10 Informationsabend

Der Adoptionsdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen Bonn und Rhein-Sieg-Kreis (SKF) informiert am Montag, 8. Februar, Paare über die Möglichkeiten, Voraussetzungen und sonstige Themen rund um die Adoption. Bei dem Informationsabend stehen unter anderem Beraterinnen des SKF-Adoptionsdienstes für Fragen zur Verfügung, es wird aufgeklärt über die Zusammenarbeit mit Adoptivbewerbern sowie über den Ablauf von Inlands- und Auslandsadoptionen. Der Informationsabend findet statt ab 19.30 Uhr im SKF- Adoptionsdienst an der Hopfengartenstraße 12 in Siegburg (ohne Anmeldung).

 

3.2.10 Kenia

Der International Children`s Service hat einen Bericht über Adoptionen in Kenia ins Internet gestellt.

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2.2.10 ICCO - Adoptionstreffen

Im Mai findet das ICCO Adoptionstreffen in Speyer statt. Die Anmeldung steht im Internet zum Download bereit.

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1.2.10 Auch Schimpansen adoptieren

Sind Schimpansen zu altruistischem Verhalten, beziehungsweise uneigennütziger Hilfsbereitschaft gegenüber nicht verwandten Gruppenmitgliedern in der Lage? Ein Forscherteam am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, berichtet von 18 Fällen, in denen verwaiste Jungtiere von Gruppenmitgliedern im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste adoptiert wurden. Die Hälfte davon wurde von Männchen aufgenommen, die - außer in einem Fall - nicht der Vater waren. Die erwachsenen Tiere adoptierten die Waisen über mehrere Jahre hinweg und kümmerten sich intensiv um sie.

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29.1.10 terre des hommes

Christiana Obermüller von terre des hommes in einem Vortrag vor Schülern über die Situation auf Haiti: „Kinderhandel und Adoptionen – das passiert ja schon. Viele leben auf der Straße, eine Geburten-Registrierung wie bei uns gibt es nicht. Nicht nur wir, sondern auch andere Organisationen sagen: Auslandsadoptionen sollten zu diesem Zeitpunkt absolut gestoppt werden. Die Haager Konvention zur Sicherung des Kindeswohls muss konsequent eingehalten werden. Wir brauchen jetzt Teams von Psychotherapeuten, um die Kinder betreuen zu können, die sich selbst überlassen sind.“

(Wenn Frau Obermüller das nächste Mal vor einer Schulklasse legale Adoptionen und Kinderhandel auf eine Stufe stellt, sollte sie folgendes bedenken: Die Haager Konvention bestimmt, dass ein Kind „zur vollen und harmonischen Entfaltung seiner Persönlichkeit in einer Familie und umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen sollte.“ Die Haager Konvention regelt nicht, dass Kinder, die auf der Straße leben und sich selbst überlassen sind, auf die Ankunft eines Teams von Psychotherapeuten warten sollen, welches niemals kommen wird.)

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28.1.10 Adoption haitianischer Kinder

Antje Schröder vom Kinderhilfswerk Plan in Hamburg hält eine Zunahme von Adoptionen haitianischer Kinder für "keine geeignete Lösung". Zwar habe sie Respekt "vor diesem Mitgefühl und dem Engagement der Menschen, die helfen wollen. Aber wir versuchen auch zu erklären, dass, wenn wir Haiti eine Zukunft geben wollen, es dafür auch Kinder und Jugendliche braucht."

(Das Durchschnittsalter in Haiti liegt bei 18,2 Jahren. Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter in Deutschland beträgt 42,6 Jahre. Dass der Aufbau Haitis an fehlenden Kindern und Jugendlichen scheitern könnte, ist deshalb völlig ausgeschlossen.) 

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27.1.10 Jeder fünfte Einwohner aus dem Ausland

Nach Informationen des Statistischen Bundesamts lebten 2008 rund 15,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik. Das waren 19 Prozent der 82,1 Millionen Einwohner. Knapp ein Fünftel der Einwohner in Deutschland haben somit ausländische Wurzeln.

 

26.1.10 Kinderhandel in China

Die Los Angeles Times berichtet über einen Kinderhändlerring in China. Es ist einer jener Berichte, die einen glücklich darüber machen, dass es kein Adoptionsabkommen zwischen China und Deutschland gibt.

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26.1.10 EU mahnt zur Vorsicht bei Adoption von Waisen aus Haiti

Die EU-Kommission hat die Mitgliedsstaaten zu „Vorsicht“ in den Adoptionsverfahren für Waisenkinder aus Haiti ermahnt. Einige Regierungen von EU-Staaten hätten angekündigt, sie wollten die Adoptionsverfahren beschleunigen, sagte Kommissionssprecher Michele Cercone am Montag in Brüssel. Nach dem Erdbeben in Haiti sei die Lage dort „sehr schwierig“, aus Sicht der EU-Kommission stehe bei Adoptionen „das Wohlergehen des Kindes im Vordergrund“.

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25.1.10 EU will einheitliches Vorgehen bei haitianischen Adoptionen

Die 27 EU-Staaten wollen bei Adoptionen von Waisenkindern aus dem Erdbebengebiet in Haiti gemeinsam vorgehen. Darauf haben sich die europäischen Justizminister bei einem Treffen in Toledo verständigt. Sie wollen dabei mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) zusammenarbeiten.

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25.1.10 UNICEF: Auch legale Adoption haitianischer Kinder ist in der Regel keine Hilfe

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hat vor der Adoption haitianischer Kinder gewarnt. „Selbst legale Adoptionen sind in aller Regel keine Hilfe“, hieß es von UNICEF in New York.

 

23.1.10 Haiti: 60 Kinder kommen bald nach Deutschland

Der Pressesprecher des Vereins Help a child e.V. teilt mit, dass der Verein Help a child und der Verein Eltern für Kinder, Berlin vom Auswärtigen Amt grünes Licht für die Ausreise von 60 Kindern aus Haiti bekommen haben, deren Adoptionsverfahren bereits vor dem Erdbeben begonnen hatte. Alle 60 Kinder wurden bereits vor dem Erdbeben registriert und auch deren Adoptionsbedürftigkeit wurde bereits vor dem Erdbeben ausdrücklich festgestellt. Alle 60 Kinder wurden damit auch schon vor dem Erdbeben an bereits geprüfte Adoptiveltern vermittelt. Wenn alles gut geht, werden Mitte der kommenden Woche alle 60 Kinder in Deutschland ankommen.

 

23.1.10 Haiti: Erste Anzeichen für Kinderhandel

In Haiti sind Kinder aus Krankenhäusern verschwunden. Nun wächst die Kritik von Hilfsorganisationen an den besonders von den USA forcierten Adoptionen.

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22.1.10 Deutschland erleichtert Einreise von Adoptivkindern aus Haiti

Deutschland hat die Einreise von Adoptionskindern beschleunigt. Die ersten Jungen und Mädchen könnten bereits in den nächsten Tagen den Flug hierher antreten, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Donnerstag. Mit dem Einverständnis der haitianischen Regierung will das Ministerium nun "schnell, unbürokratisch und menschlich" helfen. Der beschleunigte Einreiseprozess gilt nach Angaben der Bundeszentralstelle für Auslandsadoption in Bonn allerdings nur für jene Adoptivkinder, bei denen das Vermittlungsverfahren schon vor dem Erdbeben abgeschlossen oder "sehr weit fortgeschritten" war. Nach einer groben Schätzung betreffe das etwa 30 Jungen und Mädchen, sagte ein Sprecher.

 

21.1.10 Terre des Hommes

Ein Experte von Terre des Hommes über Adoptionen haitianischer Kinder: „Die erste Lösung muss eine Unterbringung der Opfer in ihrer Heimat sein - zum Beispiel eine Erstbetreuung durch haitianische Eltern, die ja auch Kinder verloren haben und eventuell ihrerseits eine Waise betreuen möchten. Die Kleinen können das Ausmaß der Katastrophe doch noch gar nicht ermessen. Sie sind schwer traumatisiert und müssen dringend behandelt werden - und zwar von Psychologen und Ärzten, die ihre Kultur kennen und ihre Sprache sprechen.“

(Um der Wahrheit Genüge zu tun, sollte der Experte erwähnen, dass die Alternative zu einer Auslandsadoption darin besteht, die Kinder in einem unvorstellbaren Elend heranwachsen zu lassen. Denn die einheimischen Experten, die bereit und in der Lage wären, diese Kinder kompetent zu behandeln, die gibt es nicht. In Haiti praktizieren genau 0,2 Ärzte auf 1000 Einwohner. Psychologische Betreuung für traumatisierte Kinder findet nicht statt. Bereits vor dem Erdbeben lebten 80% der Haitianer unterhalb der Armutsgrenze. Kann jemand, der diese Zahlen kennt und in den letzten Tagen ab und an mal Nachrichten gesehen hat, ernsthaft annehmen, dass dieses Land in der Lage ist, traumatisierte Kinder ausreichend zu versorgen? Und ja, sicherlich gibt es vereinzelt haitianische Paare, die über ihren eigenen Überlebenskampf hinaus die Kraft haben, ein Waisenkind bei sich aufzunehmen. Aber das ist doch die absolute Ausnahme. Denn weshalb sonst waren die Waisenheime bereits vor der Erdbebenkatastrophe überfüllt?)

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20.1.10 "Es hat uns das Herz zerrissen"

Chris Skelton und Marika Sganga waren in Haiti, um die letzten Formalitäten für die Adoption des kleinen Kenley zu erledigen - dann bebte die Erde. Das Ehepaar aus Luxemburg wurde wenige Tage nach der Katastrophe ausgeflogen. Den Jungen durften sie nicht mitnehmen.

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20.1.10 Haitianische Adoptivkinder dürfen schneller ausreisen

In vielen Ländern wird daran gearbeitet, haitianische Waisenkinder schneller ins Ausland zu bringen. Kanada hat angekündigt, die Vorschriften für eine Adoption zu vereinfachen. Auch die US-Regierung hat mitgeteilt, dass man die Einreise verletzter Kinder in die USA erleichtern werde. In Deutschland bemüht sich das Auswärtige Amt, für die Kinder aus Haiti, deren Adoptionsverfahren abgeschlossen ist bzw. sich in fortgeschrittenem Stadium befindet, eine vorzeitige Ausreise aus Haiti zu organisieren. Zur Frage ob Adoptionen gegenwärtig ein geeignetes Mittel sind, um haitianischen Kindern zu helfen, gibt es eine Mitteilung des Internationalen Sozialdienstes.

 

20.1.10 Viele Anfragen nach haitianischen Adoptivkindern

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti gibt es weltweit viele Anfragen von Eltern, die gerne ein Kind bei sich aufnehmen würden. Eine US-amerikanische Vermittlungsstelle, die normalerweise ein Dutzend Kinder pro Jahr aus Haiti vermittelt, berichtet, dass es in der letzten Woche über 1000 Anfragen gegeben habe.

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19.1.10 109 haitianische Kinder sollen in den Niederlanden adoptiert werden

Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti sollen 109 Kinder zur Adoption in die Niederlande ausgeflogen werden. Die Regierung in Den Haag schickte am Montag ein Flugzeug in die Karibik, um die bereits vor dem Beben zur Adoption freigegebenen Kinder abzuholen.

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19.1.10 Viele Kinder in Haiti sind ganz allein

Tausende traumatisierte Kinder irren nach dem schweren Erdbeben in Haiti allein durch die Straßen. In Kinderheimen ist die Lage katastrophal und spitzt sich weiter zu, berichteten Helfer und Experten am Montag. Viele obdachlose Kinder sind ohne jegliche Betreuung. Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes warnte vor Kinderhändlern und Schleppern. Kinderhändler würden erfahrungsgemäß Notlagen wie jetzt in Haiti ausnutzen, teilte die Hilfsorganisation in Osnabrück mit. «Wir brauchen deshalb schnell Schutzmechanismen und konkrete Angebote, die verlassene Kinder aufnehmen und sie vor Verbrechen wie Kinderhandel und illegaler Adoption schützen», sagte Geschäftsführerin Danuta Sacher. Für Unmut sorgte derweil eine Äußerung der Fernsehmoderatorin und UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen über Adoption in Haiti. In der ARD-Sendung «Anne Will Extra» hatte die TV-Lady am Sonntagabend zur Lage vor dem Erdbeben gesagt: «Sie haben eine Adoption für 10 Dollar bekommen. Auf dem Flughafen hat man nur weiße Ehepaare mit kleinen haitianischen Kindern gesehen, weil sie nichts kosteten.»

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18.1.10 Eltern für Kinder

Margarete Kappelmann und ihre Kollegen der Adoptionsvermittlung des Jugendamts prüfen die potenziellen Eltern nicht auf ihre Eignung. Sie bieten eine Auseinandersetzung an: Passt Adoption wirklich zu ihnen? Kappelmann sucht nicht für Eltern Kinder. «Ich suche für Kinder Eltern», betont die Sozialpädagogin.

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16.1.10 Haiti: es fehlte nur noch eine Unterschrift

Nach dem Erdbeben in Haiti spricht die Uno von der schlimmsten Katastrophe überhaupt. Durch das Beben vom Dienstag sollen bis zu 200.000 Menschen umgekommen sein. Jean-Louis Lambert und seine Frau wollten ein Kind aus dem Land adoptieren und standen kurz vor dem Abschluss des Verfahrens. Es fehlte nur noch die Unterschrift eines Richters. Doch nun ist der Richter tot und die Verwaltungen existieren nicht mehr.

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15.1.10 Haiti: Viele Adoptiveltern bangen

Von Zehntausenden Menschen in Haiti fehlt jede Spur. Auch die Deutsche Christiane P. bangt um das Leben ihrer kleinen Adoptivtochter Stephanie, die sie dieser Tage in Port-au-Prince abholen wollte.  

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13.1.10 Haiti

Nach einem verheerenden Erdbeben ist die haitianische Hauptstadt verwüstet und die Versorgung kollabiert. Es ist die größte Katastrophe seit Jahrhunderten in dem Karibikstaat. Mehr als 100.000 Tote werden befürchtet. Die Vermittlungsstelle HELP a child hat ein Spendenkonto eingerichtet, um betroffenen Kinderheimen zu helfen. SK Koblenz 57050120  Kto: 117 507 Vermerk: Erdbeben Haiti.

 

12.1.10 Kritischer Bericht über Adoptionen

In einem sehr kritischen und Bericht setzt sich die Berliner Zeitung mit Auslandsadoptionen auseinander.

(Dass es bei rumänischen Adoptionen viel Missbrauch gegeben hat, steht außer Zweifel. Man fragt sich aber, ob der Stopp von Auslandsadoptionen wirklich im Sinne rumänischer Waisenkinder war. „Das rumänische Gesetz basiert auf der falschen Annahme, dass eine Institution oder sogar eine Pflegefamilie einem Aufwachsen des Kindes in einer Adoptivfamilie im Ausland vorzuziehen sind. Jedes Jahr werden auf diese Weise 8000 weitere rumänische Kinder zu einem Leben ohne Liebe verurteilt. Das ist zweifellos ein Verstoß gegen Menschenrechte,“ sagte Chris Smith, der stellvertretende Vorsitzende der Helsinki Kommission für den Adoptionsstopp in Rumänien. Man kann ihm da nur schwer widersprechen.)

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12.11.10 Ratgeber Auslandsadoption (3.Auflage)

Ab sofort überall im Handel: Die dritte Auflage des “Ratgeber Auslandsadoption“. Mittlerweile ist er auf 288 Seiten angewachsen und enthält mehr Informationen denn je. Von den aktuellen Adoptionsmöglichkeiten in über 100 Ländern bis zur Verpflichtung der Landesjugendämter zur Adoptionsvermittlung. Das Buch behandelt unter anderem die Frage, ob man ohne Eignungsbericht adoptieren kann, was man bei der Anerkennung der Adoption beachten muss und weshalb es manchmal möglich ist, ein Kind aus dem Ausland in Deutschland zu adoptieren, obwohl das Herkunftsland des Kindes die Adoption verbietet. Und wie gewohnt geht es natürlich auch um Erziehungsfragen, Ratschläge bei medizinischen Problemen und vieles mehr.

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12.1.10 Korea

Seit langem spricht die koreanische Regierung davon, Adoptionen ins Ausland einzustellen. Tatsächlich haben Vermittlungen koreanischer Kinder in die USA im letzten Jahr sogar zugenommen.

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11.1.10 Ein Kind herzugeben ist immer noch ein Stigma

Die Möglichkeit der Anonymen Geburt besteht in Österreich seit 2001. Seitdem haben sich 115 Schwangere dafür entschieden, ihr Kind anonym zur Welt zu bringen. Ein Kind offiziell zur Adoption freizugeben sei "eine gute, aber keine einfache Lösung,“ erklärt die Sozialarbeiterin Christa Pletz "; sie müsse endlich aus dem Tabubereich gehoben werden, um Frauen die Entscheidung dafür zu erleichtern: "Ein Kind herzugeben ist in der Gesellschaft noch immer ein Stigma; Frauen werden nicht selten dafür geächtet, selbst wenn es ein Akt der Liebe der Mutter war, ihr Kind anderen Menschen anzuvertrauen, damit es ihm gutgeht."

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7.1.10 Tansania

Carmen und Lukas Wolf waren in der Entwicklungshilfe in Tansania tätig. Dort erfuhren sie vom Schicksal eines kleinen Jungen, der am Morgen nach der Geburt im Vorgarten eines Krankenhauses ausgesetzt worden war. Die Polizei forschte nach der familiären Herkunft, konnte jedoch keine Hintergründe ermitteln. Das Findelkind kam in ein Heim, das von einer deutschen Ordensfrau geleitet wurde. Sie gab ihm den Namen Paul Baraka. Per Post erfuhren Carmen und Lukas Wolf, dass für das Waisenkind Pflegeeltern gesucht würden. Zunächst durfte Paul für ein Jahr bei Familie Wolf leben. Nach einem Jahr erklärte das tansanische Jugendamt, dass es eine Adoption befürworte. „Für Waisen in Tansania sind Adoptiveltern die einzige Chance, sonst landen sie oft auf der Straße“, sagt Lukas Wolf.

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5.1.10 Zweitadoption eines minderjährigen Kindes

Ein bereits angenommenes Kind kann von dem eingetragenen Lebenspartner des Annehmenden nicht ein weiteres Mal angenommen werden. Im Grundsatz ist eine Zweitadoption minderjähriger Kinder verboten, solange das erste Annahmeverhältnis besteht. Dies soll verhindern, dass einander widersprechende Elternrechte bestehen. Eine solche Beschränkung ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (OLG Hamm Beschluss vom 01.12.2009, Az. I-15 Wx 236/09).

 

4.1.10 Das kleine Schwarze

„Was durfte Madonna laut Gerichtsbeschluss im April nicht aus Malawi mit nach Hause nehmen?“ fragte der NDR in seinem Jahresquiz 2009 und gab vier Antwortmöglichkeiten: A) Pelzmantel, B) High Heels C.) Designerfummel, D) das kleine Schwarze. Richtig wäre Antwort D) gewesen. Mit dem „kleinen Schwarzen“ spielte die Redaktion des NDR-Quiz Madonnas Adoptivkind Mercy an. Das vierjährige Mädchen ist dunkelhäutig und wurde in der Zwischenzeit von der Sängerin adoptiert.

(Das sollte wahrscheinlich witzig sein. Ist es aber nicht)

 

4.1.10 Tschüss BvEaA

Der Bundesverband für Eltern ausländischer Adoptivkinder hat zum Jahresanfang seine Tätigkeit eingestellt. Die Homepage des Verbandes (www.bveaa.de) wurde gelöscht.

 

21.12.09 US - Auslandsadoptionen

Aus diesen Ländern adoptierten die US-Amerikaner im Jahr 2009 am häufigsten:

1.     China: 3001

2.     Äthiopien: 2277

3.     Russland. 1586

4.     Südkorea: 1077

5.     Guatemala: 756

6.     Ukraine: 610

7.     Vietnam: 481

8.     Haiti: 330

9.     Kasachstan: 295

10.  Indien: 297

 

21.12.09 Adoptionstag

Am 13.3.2010 veranstaltet der Landesverband Bayern des Pfad für Kinder einen Adoptionstag zum Thema: "Adoptiert und was dann? Wie erleben wir den Alltag?". Nähere Informationen unter Info@PFAD-Bayern.de

 

15.12.09 4200 Kinder bekamen neue Eltern

Die Zahl der Adoptionen in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhielten 2008 insgesamt 4201 Kinder und Jugendliche neue Eltern. Dies waren im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent weniger. 2007 waren von den Adoptionsvermittlungsstellen 4509 Adoptionen gemeldet worden. Beinahe die Hälfte der Adoptionen waren den Angaben zufolge mit 2056 Stiefelternadoptionen. Dabei wird der oder die Minderjährige durch einen neuen Partner des leiblichen Elternteils adoptiert. 30 Prozent der adoptierten Kinder waren laut der Statistik unter drei Jahren. Bei den Drei- bis Fünfjährigen, Sechs- bis Achtjährigen und Neun- bis Elfjährigen lag der Anteil bei jeweils 15 Prozent, bei den 12- bis 17-Jährigen bei 25 Prozent. Für eine Adoption vorgemerkt waren im vergangenen Jahr 774 Kinder und Jugendliche und damit knapp 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Bundesamt weiter mitteilte.

 

14.12.09 HIV-positive Adoptivkinder

Carolyn Twietmeyers  und ihr Mann Kiel haben vier Kinder aus früheren Ehen, drei Kinder aus ihrer Beziehung und vier adoptierte Kinder. Ihr Adoptivsohn Sam ist HIV-positiv, ihre Adoptivtochter Saleh an AIDS erkrankt. Und Adoptivvater Rwietmeyers sagt dazu: „Bis auf die Tatsache, dass unsere Kinder jeder Tag ein paar Pillen nehmen müssen, beeinflusst uns die Krankheit überhaupt nicht.“

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11.12.09 Südafrika

Im Jahr 2008 gab es 1,5 Millionen Aidswaisen in Südafrika und nach Schätzungen werden im Jahr 2015 ca. 32 Prozent aller Kinder in Südafrika einen oder beide Elternteile wegen Aids verloren haben. Da sind die 1900 Kinder, die im letzten Jahr von Südafrikanern adoptiert worden sind, nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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10.12.09 Jeder Tropfen Alkohol gefährdet das Ungeborene

Jährlich werden schätzungsweise 10 000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen geboren. Den meisten der Betroffenen sieht man die Schädigung nicht an. Sie haben aber geistige Defizite oder psychische Auffälligkeiten. In den USA brechen 61 Prozent der Kinder die Schule ab, jedes Zweite gerät mit dem Gesetz in Konflikt - weniger aus krimineller Energie, eher aus Naivität und der Unfähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden. Ein Drittel wird selbst alkohol- oder drogenabhängig, ein Fünftel der Frauen mit FASD bekommt ebenfalls alkoholgeschädigte Kinder. Der durchschnittliche Intelligenz-Quotient bei FASD beträgt etwa 85, bei FAS 70. Vereinzelt kann er aber weit darüber liegen, wie bei dem Adoptivsohn von Gisela Michalowski, der heute 24 Jahre alt ist. Er hat, anders als die meisten FAS-Kinder, nicht die Sonderschule besucht, sondern besitzt die Fachhochschulreife. "Mit dem Alltag kommt er allerdings gar nicht klar", berichtet die Adoptivmutter. "Alles ist ein Problem: Kleidung wechseln, duschen, die Wohnung in Ordnung halten. Auch mit Geld kann er nicht umgehen." Deshalb lebt er auch wieder zu Hause - ebenso wie 90 Prozent seiner Leidensgenossen. Sie können als Erwachsene kein selbstständiges Leben führen.

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9.12.09 Indien

In Indien hat eine Kommission vorgeschlagen, Kinder erst umfassend psychologisch zu untersuchen, bevor sie mit ihren Adoptiveltern Indien verlassen. So sollen adoptierte Kinder zunächst zwei Wochen mit ihren Adoptiveltern in Indien zusammenleben. Erst wenn ein Psychologe zu dem Ergebnis kommt, dass das Kind zu einer Adoption bereit ist, würde der Adoptionsprozess fortgeführt.

(Mark Twain: Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen).

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9.12.09 Liechtenstein

In Liechtenstein werden im Durchschnitt ca. zwei Kinder pro Jahr adoptiert, davon alle aus dem Ausland. Die letzte Adoption eines liechtensteinischen Kindes erfolgte, gemäß Auskunft des Zivilstandsamtes, vor über zehn Jahren, da im Land sehr selten Kinder zur Adoption freigegeben werden.

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8.12.09 Australien stoppt Adoptionen aus Äthiopien

Australien hat Adoptionen aus Äthiopien gestoppt. Der Grund hierfür sind Befürchtungen, dass Zahlungen, die von äthiopischer Seite von Adoptionsbewerbern gefordert werden, gegen das Haager Übereinkommen verstoßen könnten.

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7.12.09 Nepal

Die Botschafter von 12 Ländern haben die nepalesische Regierung zur Einführung eines transparenten Adoptionssystems aufgefordert.

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7.12.09 AdA vermittelt aus Honduras

Die Vermittlungsstelle AdA hat die Zulassung zur Adoptionsvermittlung aus Honduras erhalten.

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4.12.09 Studie: Geschwisterkinder in Adoptivfamilien

Am 18.2.2009 findet im Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt (Eschenheimer Anlage 21, 60318 Frankfurt) eine Veranstaltung statt mit dem Thema: Geschwisterkinder in Adoptivfamilien. Wie kann ich mein Kind auf die (mögliche) Ankunft eines Geschwisterkindes vorbereiten? Wie kann ich den Kindern ihre unterschiedlichen Herkunftsgeschichten vermitteln? Können sich die Geschwisterkinder bei der Verarbeitung ihrer Lebensgeschichte gegenseitig unterstützen? Anmeldung und weitere Informationen: familie@hdv-ffm.de

 

3.12.09 Studie: Adoptivkindern geht es gut

Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass es der überwiegenden Mehrzahl der Adoptivkinder gut geht. Die allermeisten Kinder sind in ausgezeichneter oder sehr guter körperlicher Verfassung und zeigen ein positives soziales und emotionales Verhalten.

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2.12.09 Weiß durch Willenskraft

Manuela Ritz, Autorin des Buches ´Die Farbe meiner Haut`: „Ich wurde adoptiert und war in Sachsen die einzige Dunkelhäutige im Umkreis von 60 Kilometern. Kinder wollen so sein wie alle anderen, also habe ich in den Spiegel geschaut und es mit viel Willenskraft geschafft, mich lange Zeit weiß zu fühlen.“

(Eine Besucherin unserer Homepage hat uns zwischenzeitlich mitgeteilt, dass die Aussage von Frau Ritz nicht richtig ist. Tatsächlich habe es in dieser Gegend mehrere schwarze Kinder gegeben. Frau Ritz sei deshalb keinesfalls die einzige Schwarze im Umkreis von 60 Kilometern gewesen.)

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1.12.09 Vietnam

Der Internationale Sozialdienst hat einen 68-seitigen Bericht über Adoptionen aus Vietnam ins Internet gestellt.

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30.11.09 Ukraine

Nach Untersuchungen der Vereinten Nationen sind Armut und fehlende Gesundheitsversorgung die größten Probleme für ukrainische Kinder. Mehr als 26% der Familien mit einem Kind, 42% der Familien mit zwei Kindern und 77% der Familien mit drei Kindern leben unter der Armutsgrenze. Das ist einer der Gründe, weshalb die Adoption ukrainischer Kinder in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Wurden im Jahr 2005 noch 1419 Kinder adoptiert, waren es im Jahr 2008 bereits 2066 Kinder. 40% der Adoptionen erfolgte ins Ausland.

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27.11.09 Ethikrat fordert Abschaffung der Babyklappen

Rund 80 Babyklappen gibt es in Deutschland. Wissenschaftler finden allerdings offenbar keinen Beleg, dass anonyme Geburten Kindstötungen verhindern. Babyklappen sollten nach Ansicht des Ethikrates daher abgeschafft werden. Durch sie werde Kindern das Grundrecht genommen, einst ihre Abstammung zu erfahren.

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26.11.09 Australien

Im letzten Jahr adoptierten Australier 270 Kinder im Ausland. Aber viele Australier klagen, dass die staatlichen Stellen Adoptionen blockieren und die Wartelisten deshalb überlang seien. Außerdem wurde den Gerichten in einer Studie "eine generelle Haltung gegen Auslandsadoptionen, Gleichgültigkeit und fehlende Unterstützung bis hin zur Feindseligkeit vorgeworfen."

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25.11.09 Guatemala will wieder ins Ausland vermitteln.

Im September 2008 stoppte Guatemala alle Adoptionsvermittlungen ins Ausland. Nun hat die zuständige guatemaltekische Behörde (CNA)  mitgeteilt, dass man wieder damit beginnen wolle, Kinder ins Ausland zu vermitteln. Die früher so stark kritisierten notariellen Adoptionsverfahren soll es zukünftig nicht mehr geben. Es sollen in Zukunft nur noch Kinder ins Ausland vermittelt werden, die „älter sind (6 Jahre und älter), Geschwisterkinder, Kinder mit Gesundheitsproblemen und Kinder, die nicht im Land vermittelt werden konnten."

 

24.11.09: Ab Januar im Handel: ´Ratgeber Auslandsadoption`, 3. Auflage

Unter welchen Voraussetzungen kann man seit April 2009 in Ruanda ein Kind adoptieren? Wie lange wartet man in Kolumbien auf ein Kind? Wie viele Kinder wurden in den letzten Jahren aus Indien ins Ausland vermittelt? Warum durfte Madonna in Malawi adoptieren? 

Diese und viele andere Fragen beantworten wir in der 3. Auflage unseres ´Ratgeber Auslandsadoption`. Nach dem großen Erfolg der letzten Auflagen haben wir den Ratgeber völlig überarbeitet und nochmals erweitert. Von der Eignungsüberprüfung über die aktuellen Adoptionsmöglichkeiten in 105 Ländern bis hin zu Erziehungstipps erhält der  Ratgeber alles, was für die Adoption im Ausland unverzichtbar ist.

TiVan Verlag 

ISBN: 9783980866064

Seiten: 288 

Preis: 29,50 Euro

Vorbestellen in jeder Buchhandlung oder hier

 

23.11.09 Ungarn

Ungarn hat am 9. November ein Gesetz verabschiedet, das auch Homosexuellen die Adoption eines Kindes erlaubt. Ungewöhnlich an der neuen Rechtsvorschrift ist allerdings, dass dies nicht gilt, wenn ein Homosexueller, der in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, das Kind seines Lebenspartners adoptieren will. In diesem Fall muss sich das Paar erst scheiden lassen, dann kann die Adoption stattfinden und dann kann das Paar wieder heiraten.

 

20.11.09 Nicht jeder hat zwei Mamas

„Wie sag ich es meinem Kind“, ist eine wichtige Frage in Familien mit Adoptivkindern. Die Mitarbeiter zweier Adoptionsvermittlungsstellen haben dazu eine Infobroschüre herausgebracht, die von Interessierten angefordert werden kann.

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19.11.09 Türkei

In diesem Jahr wurden bereits 133 in Deutschland lebende türkische Kinder von Deutschen adoptiert. Nicht jedem Türken gefällt das, denn nach weitverbreiteter Meinung können Türken nur bei Türken gut aufwachsen.

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18.11.09 Die Lilie von Rio

Die Straßen in den Slums der Millionenstadt Rio de Janeiro sind berüchtigt für ihre Gewalt – und eigentlich kein Platz für Kinder. Trotzdem landen viele von ihnen genau dort, ob auf der Flucht vor häuslicher Gewalt oder weil sie ausgesetzt werden. Vor gut 20 Jahren adoptierte die Brasilianerin Flordelis Dos Santos eines dieser Kinder ohne Zukunft, weil sie das Elend nicht mit ansehen konnte. Inzwischen zählen 50 Kinder zur Familie der attraktiven 48-Jährigen und Flordelis ist eine Berühmtheit. Ein Film erzählt nun die Geschichte der „Lilie“ von Rio.

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17.11.09 Indien

Was passiert eigentlich mit denjenigen, die in Indien adoptiert werden, deren Adoption aber letztlich scheitert und die dann wieder nach Indien zurückkehren (müssen)? In Indien wird diskutiert, für diese Fällen einen Fonds zu gründen, in den Adoptionsbewerber vor jeder Adoption 5000 Dollar einzahlen sollen. 

(Das ist eine drollige Idee. Vielleicht sollte man gleich 10.000 Dollar verlangen. Das würde dann das Leben derjenigen, die in Indien diesen Fonds verwalten würden, noch ein wenig angenehmer machen).

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16.11.09 Vietnam

Vietnam arbeitet an einer Neufassung seiner Adoptionsgesetze. Geplant ist, dass zukünftig alle Adoptionsbewerber schriftlich erklären, nicht homosexuell zu sein.

 Justizminister Ha Hung Cuong gab allerdings zu bedenken, dass es sein könne, dass jemand erkläre, nicht homosexuell zu sein, dies aber gar nicht stimme.

(Homosexuellen scheint man in Vietnam wirklich alles zuzutrauen. Aber dass sie sogar so verdorben sein könnte, eine Frage bei der Adoptionsbewerbung falsch zu beantworten - das kann sich dann doch nicht jeder vorstellen.)

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16.11.09 Katholische Kirche in Frankreich

Die katholische Kirche in Frankreich reagiert ablehnend auf ein Urteil, wonach einer in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebenden Frau eine Adoption gestattet wurde. Für das Kind seien unterschiedliche Geschlechter der Eltern nötig, um seine Identität und seinen Platz zu finden, erklärte der Präsident des Familienrates der Französischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jean-Charles Descubes.

(Na ja, eigentlich sagen alle Studien etwas anderes. Deshalb hat das Gericht ja auch so entschieden.)

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13.11.09 Jugendamt: Enke hätte Adoptivtochter behalten

Die Angst von Nationaltorhüter Robert Enke, wegen seiner Depressionen seine Adoptivtochter Leila zu verlieren, war unbegründet. Das Jugendamt gehe bei der Beurteilung der Eltern immer vom Kind aus. «Und das war und ist in bester Obhut, selbst wenn uns die Erkrankung Robert Enkes bekanntgeworden wäre», sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Es gebe keinen Anlass, die Adoption auch nach dem Freitod des Kapitäns von Bundesligist Hannover 96 infrage zu stellen. Damit bleibt das Kind in der Familie und Enkes Witwe Teresa behält die im Mai adoptierte Tochter in Adoptivpflege.

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12.11.09 Enke: Unbegründete Furcht

Robert Enke, Fußball- Nationaltorwart, hat sich unter anderem deshalb das Leben genommen, weil er dachte, man könne ihm seine Adoptivtochter wieder wegnehmen, wenn herauskäme, dass er an Depressionen leidet. Diese Angst war unbegründet. Sinn und Zweck einer Adoption ist immer das Kindeswohl. Selbst wenn die Adoption noch nicht abgeschlossen war und sich das Kind bislang nur zur Adoptionspflege bei ihm und seiner Frau befand, so hätte eine Herausnahme des Kindes gegen das Kindeswohl verstoßen und wäre deshalb unzulässig gewesen.

 

12.11.09 Paraguay

Paraguay, Mitgliedstaat des Haager Übereinkommens hat als Zentrale Adoptionsstelle benannt:  Autoridad Administrativa Central en Materia de Adopciones en Paraguay,
Mcal. López 1579 c/ Pitiantuta. Asunción

(Allzu stressig dürfte es in der Abteilung für Auslandsadoptionen vermutlich nicht zugehen, denn Paraguay vermittelt seit Jahren keine Kinder mehr ins Ausland).

 

11.11.09 Lesbierin darf adoptieren

Eine lesbische Frau aus Frankreich darf nach einem mehr als zehn Jahre dauernden Rechtsstreit nun doch ein Kind adoptieren. Das hat ein Gericht entschieden.

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10.11.09 Nationaltorwart Enke

Im Mai haben der Fußball-Nationaltorwart Robert Enke und seine Frau ein zwei Monate altes, in Deutschland geborenes Mädchen adoptiert. Jetzt hat sich Robert Enke an einem Bahnübergang das Leben genommen.

 

10.11.09 RTL testet neue Adoptions-Soap

Kurz vor Weihnachten testet RTL zunächst einmalig eine neue Dokusoap über Eltern, die sich auf eine Adoption vorbereiten. Am 20. Dezember um 19.05 zeigt der Sender zunächst einmalig die Doku "Adoption - Willkommen in unserer Familie". Ulrike von der Groeben begleitet darin ein Ehepaar, das davor steht ein Kind aus Südafrika zu adoptieren. Es geht unter anderem über Sorgen und Kummer der Familie, bei der eine Adoption schon einmal in letzter Minute an brasilianischen Behörden gescheitert war sowie über deren Kinderwunsch. Ob nach der zunächst einmaligen Ausgabe von "Adoption - Willkommen in unserer Familie" auch eine Fortsetzung in regelmäßiger Form geplant ist, ist noch offen - bei Erfolg aber denkbar.

 

9.11.09 Indien

Immer mehr Inder warten auf ein Adoptivkind. Der Grund: Inder wollen nur Mädchen adoptieren. Davon gibt es aber nicht genug.

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6.11.09 Ukraine

In der Ukraine grassiert die Schweinegrippe. Mehr als 190.000 Menschen sind erkrankt und Schulen und Kindergärten bleiben bis auf weiteres geschlossen. Nun hat die Regierung außerdem verfügt, dass Adoptiveltern keinen Zugang mehr zu Waisenheimen haben, um dort ihre Kinder zu besuchen. 

 

6.11.09 Bild fragt: ´Wollen die Obamas ein Kind adoptieren?

Das US- Magazin Globe hatte berichtet, dass das Präsidentenpaar bald ein Baby adoptieren will.

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5.11.09 Togo

Togo ist dem Haager Übereinkommen über die Adoption von Kindern beigetreten. Die Zentrale Stelle ist das:

National Committee for the Adoption of the Child in Togo
01 PC 1402 Lomé - Togo

 

4.11.09 Neues Singleforum

Es gibt wieder ein Forum für Singles, die sich für das Thema Adoption interessieren. Einige Mitglieder des ehemalige Single-Adoption-Germany-Forums haben sich neu zu einem Forum zusammengetan.

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3.11.09 Starker Rückgang der Auslandsadoptionen in den USA

In den USA ist die Zahl der Auslandsadoptionen im Vergleich zum Vorjahr um 27% auf 12.700 zurückgegangen. Einen starken Anstieg gab es nur bei Adoptionen aus Äthiopien. Von dort wurden 2275 Kinder adoptiert, das sind 25 % mehr als im Jahr zuvor. 

 

2.11.09 "Frage der Integration stellt sich nicht"

"Wenn das Erste, woran Sie sich erinnern können, der Kindergarten in Hamburg-Harburg ist, stellt sich die Frage nach Integration nicht", sagt der Gesundheitsminister Philipp Rösler, der im Alter von neun Monaten von Deutschen in einem vietnamesischen Kinderheim adoptiert worden ist.

Derweil wird in Vietnam darüber diskutiert, ob Rösler vielleicht ein Heilsbringer für Hanoi sein könnte. Diese Hoffnungen dürften sich allerdings kaum erfüllen. Rösler versteht sich nämlich als deutscher Katholik und hat kein sonderliches Bedürfnis, zu seinen Wurzeln zurückzukehren.

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30.10.09 Togo

Togo ist dem Haager Übereinkommen über die Adoption von Kindern beigetreten. Der Beitritt wird zum 1.2.2010 in Kraft treten.

 

29.10.09 Bitte immer Entwicklungsberichte schreiben!

Irischer Paare dürfen nach einer aktuellen Entscheidung der russischen Regierung nicht mehr in Russland adoptieren. Der Grund hierfür liegt darin, dass von irischen Vermittlungsstellen, bzw. von irischen Paaren nicht wie gefordert für alle adoptierten Kinder Entwicklungsberichte nach Russland übersandt worden waren. Das Beispiel zeigt, wie wichtig es für die Herkunftsländer ist, dass von den Adoptiveltern regelmäßig Entwicklungsberichte verfasst und an die zuständigen Behörden übersandt werden.

 

29.10.09 Adoption und Steuern

Eine Familie kann Adoptionskosten nicht als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden und damit die Klage eines Ehepaares abgewiesen (Az. 3 K 1841/06). Voraussetzung für die Anerkennung einer solchen Belastung sei, dass die Ausgaben zwangsläufig seien, teilte das Gericht am Mittwoch in Neustadt an der Weinstraße mit. Eine Adoption beruhe aber auf einer freien Entscheidung, niemand werde dazu gezwungen. Die Kläger hatten argumentiert, dass Kinderlosigkeit in der heutigen Gesellschaft als Makel angesehen werde. Das Lebensbild kinderloser Ehepaare gelte als anstößig, egoistisch und unsolidarisch.

("Versuch macht kluch" könnte man hier sagen. Noch schlauer wäre es aber gewesen, mal zu schauen, was der Bundesfinanzhof zu dieser Sache sagt. Der hat die steuerliche Absetzbarkeit von Adoptionskosten nämlich schon 1987 mit den gleichen Argumenten abgelehnt.)

 

27.10.09 Neue Adoptionsgesetze in Kambodscha

Die kambodschanische Nationalversammlung hat neue Adoptionsgesetze beschlossen. Das Gesetz hat das Ziel, dass kambodschanische Kinder, die von Ausländern adoptiert werden, in „einer liebevollen und verständnisvollen Familie aufwachsen und sich voll entwickeln können.“ Adoptierte Kinder müssen jünger als 8 Jahre sein. Ausnahmen gibt es für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Die Kinder müssen aus einem Heim stammen, das unter der Aufsicht des Sozialministeriums steht oder arme oder behinderte Eltern haben. Adoptiveltern müssen zwischen 30 und 45 Jahre alt sei und sollten höchstens ein Kind haben.

 

26.10.09 Main-Tauber-Kreis

Erfüllter Kinderwunsch durch Adoption? Auch im Main-Tauber-Kreis sind die Bewerbungslisten möglicher Eltern ellenlang, die Zahl der tatsächlich zur Adoption vorgemerkten Kinder jedoch gering. Vergangenes Jahr kamen auf ein zu adoptierendes Kind 27 mögliche Elternpaare.

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23.10.09 Philipp Rösler wird Gesundheitsminister

Der FDP - Politiker Philipp Rösler soll neuer Gesundheitsminister werden. Philipp Rösler wurde 1973 in Khanh Hoah in Vietnam geboren und kam im Alter von neun Monaten nach Deutschland, wo er von einem Ehepaar adoptiert wurde.

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23.10.09 Bulgarien

In Bulgarien ist wieder einmal ein Paar verhaftet worden, das Kinder von bulgarischen Frauen an griechische Paare zur Adoption verkauft hat.

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22.10.09 Kriminalitätsmutmaßungen

In Österreich erwartet eine Studie steigende Massenkriminalität. Zwölf namhafte Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Kriminalität in den nächsten zehn Jahren überdurchschnittlich ansteigen wird. Neben einer Zunahme von Terrorismus, Überfällen und Einbrüchen erwartet die Studie auch, dass sich neue Deliktfelder, etwa bei der "boomenden Auslandsadoption" auftun. Da Adoptionen in Europa stark reglementiert seien, könnten Kinder auf kriminellem Weg rascher ins Land geholt werden.

(Österreichischer Sicherheitsexperte müsste man sein. Da könnte man sein Geld damit verdienen, indem man ein wenig herumschwadroniert. Und man müsste dann nicht begründen, weshalb es denn jetzt plötzlich bei illegalen Adoptionen zu einem Boom kommen soll.)  

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21.10.09 Noch einmal Rumänien

Wie berichtet, befürwortet das rumänische ´Office for Adoptions` die Wiederaufnahme  von Auslandsadoptionen. Vor allem Kinder mit speziellen Bedürfnissen und Kinder von Romas seien ansonsten zu einem Leben in staatlichen Einrichtungen verurteilt. Die rumänische Regierung steht dem bislang jedoch ablehnend gegenüber. "Die gegenwärtige Regierung hat nicht über den Adoptionsstopp beraten und deshalb keine neuen Entscheidungen getroffen. Premierminister Emil Boc ist der Meinung, dass das gegenwärtige Adoptionsgesetz in Einklang mit internationalen Bestimmungen und Europäischen Standards ist," so ein Regierungssprecher.

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21.10.09 Rumänien

Nach Presseberichten arbeitet das für Adoptionen zuständige ´Office for Adoptions` daran, Adoptionen ins Ausland wieder zuzulassen.  

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21.10.09 Kap Verde

Die kapverdischen Inseln, ein afrikanischer Inselstaat mit knapp 430.000 Einwohnern, ist dem Haager Übereinkommen über die Adoption von Kindern mit Wirkung zum 1.Januar 2010 beigetreten.  

 

20.10.09 Vietnam

Die vietnamesische Nationalversammlung berät gegenwärtig über das Adoptionswesen. Grund sind aufgedeckte Fälle von Kinderhandel und die Tatsache, dass mehrere Länder Adoptionen aus Vietnam suspendiert haben. 

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19.10.09 Immer mehr Ukrainer adoptieren

Der ukrainische Minister für Familie, Jugend und Sport hat mitgeteilt, dass immer mehr Ukrainer ein Adoptivkind bei sich aufnehmen. Im letzten Jahr fanden über 2000 Inlandsadoptionen statt, 1500 Kinder wurden ins Ausland adoptiert. 3 Jahre zuvor war das Verhältnis genau umgekehrt. 

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16.10.09 ´HELP a child` hat Zulassung für Nepal

Die Vermittlungsstelle ´HELP a child` hat mit Wirkung vom 14.10.09 die Zulassung zur Adoptionsvermittlung aus Nepal erhalten. 

 

16.10.09 Yahoo: Single-Adoptionsgruppe aufgelöst 

Das Yahoo Adoptionsforum für Singles wurde aufgelöst. 

 

15.10.09 Der BVEaA ist dann mal weg

Der Bundesverband ausländischer Adoptivkinder (BVEaA) hat einst eine Zeitung für Adoptiveltern herausgegeben, er hat auf seiner Internetseite regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Adoptionsbereich berichtet, Adoptionsbewerber beraten und mit darauf geachtet, dass niemand über den Tisch gezogen wird. 

Zum 31.12.2009 stellt der Verband seine Tätigkeit ein. Schade.

 

14.10.09 Kenia: mal so - mal so

Der Vermittlungsstelle „Evangelischer Verein für Adoptions- und Pflegekindvermittlung Rheinland e.V.“ ist mit Bescheid der Zentralen Adoptionsstelle des Landschaftsverbands Rheinland vom 8. Oktober 2009 die Zulassung zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus der Republik Kenia befristet bis 31. Dezember 2010 erteilt worden. 

(Am 8.10. hatten wir darüber berichtet, dass die US-Regierung ihren Bürgern Adoptionen aus Kenia untersagt hat, da das kenianische Verfahren gegenwärtig den Anforderungen des Übereinkommens nicht genüge. Offensichtlich sieht man das beim Landschaftsverband Rheinland anders.)

 

14.10.09 Demnächst im Fernsehen

21.10.2009 | 01.00 | Adopte-moi

27.10.2009 | 22.15 | Wunschkinder - Der Traum vom Babyglück

02.11.2009 | 00.15 | Faszination Leben 

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13.10.09 Engagierte Adoptierte

1963 kam Migmar Raith, 53, mit 150 anderen Kindern in die Schweiz und wurde dort adoptiert. Heute engagiert sich der gebürtige Tibeter mit Schweizer Pass für seine alte Heimat.

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Philip Oprong Spenner ist aufgewachsen in Kenia, zunächst als Straßenkind, später im Waisenhaus. Er besuchte eine kenianische Juristenschule, wurde von einer deutschen Familie adoptiert und studierte Jura, später Englisch, Sport und Religion auf Lehramt in Hamburg. Er war Afrika-Koordinator für verschiedene Entwicklungshilfeorganisationen, arbeitete eine zeitlang als Gerichtsdolmetscher für eine internationale Behörde. „Ich habe sehr viel Unterstützung im Leben erfahren“, sagt Spenner, „davon möchte ich jetzt etwas zurückgeben.“

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12.10.09 Vietnam

Der irische Minister Barry Andreas hat mitgeteilt, dass seiner Meinung nach Vietnam im Jahr 2010 oder spätestens 2011 dem Haager Übereinkommen beitreten will.

(Na ja, ähnliches hat man schon oft gehört)

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8.10.09 Kenia

Das US-Außerministerium hat Adoptionen aus Kenia untersagt und US- Bürger davor gewarnt, Adoptionsverfahren in Kenia zu beginnen. Zur Begründung wurde angeführt, dass Kenia zwar Mitglied des Haager Übereinkommens sei, dass jedoch das kenianische Verfahren gegenwärtig den Anforderungen des Übereinkommens nicht genüge. Kenia wurde aufgefordert, bald die notwendigen Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme von Adoptionen zu schaffen.

 

7.10.09 Vietnam

Die Irish Times berichtet, dass die irische Regierung erst einmal zwei UN-Berichte über Adoptionen aus Vietnam prüfen will, bevor weitere Schritte zu einem Adoptionsabkommen unternommen werden.

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6.10.09 Die Promis

Es gibt wieder Neuigkeiten von den Promis. Ryan Reynolds, der Ehemann von Scarlett Johannson, will ein Kind adoptieren: "Mein ältester Bruder ist adoptiert und ich plane, auch irgendwann zu adoptieren. Es sollte wirklich mehr Adoptionen geben. Es gibt viele Kinder auf der Welt, denen das sehr helfen würde." Two And A Half Men-Schauspieler Jon Cryer und seine Frau Lisa Joyner haben ihre Adoption bereits hinter sich und sind nun stolze Eltern eines Mädchens. Und der Gray's-Anatomy Star Katherine Heigl hat ein 10 Monate altes Mädchen aus Südkorea adoptiert. Elton John möchte einen HIV-positiven Jungen aus der Ukraine adoptieren. Die HIV-positive Mutter des Kindes verlor im Mai das Sorgerecht, weil sie betrunken in einer ungeheizten und heruntergekommenen Wohnung vegetiert. Der Vater, ebenfalls HIV-positiv, saß acht Jahre in einem sibirischen Gefängnis, weil er ein 14-jähriges Mädchen erdrosselte. Vater und Mutter wollen sich nun nach Kräften gegen die Adoption stemmen. Es bleibt zu hoffen, dass sie damit keinen Erfolg haben.

 

5.10.09 Adoptivkinder aus dem Ausland fühlen sich in Finnland wohl

Nach einer neuen Studie fühlen sich Adoptivkinder aus dem Ausland in Finnland sehr wohl. "In manchen Interviews haben adoptierte Jugendliche angegeben, dass viele ihrer Freunde Adoptionen cool finden," sagt die Studienleiterin Heidi Ruohio.

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5.10.09 Die Bildzeitung

Bild berichtet über Ines und Roland: "Fehlgeburt! Da haben wir Julian adoptiert".

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2.10.09 Mehr Adoptionen in der Ukraine

Ukrainische Waisenkinder sind öfter adoptiert als zuvor. Das erklärt der Minister der Ukraine für Sport, Familie und Jugendliche Jurij Pawlenko vor Journalisten in Kiew. Nach den Worten von Pawlenko stieg die Zahl der adoptierten Kinder binnen letzten vier Jahren um 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004. Dem Beamten zufolge wurden im Jahr 2005 zum Beispiel 1419 Waisenkinder adoptiert, im Jahr 2008 belief sich die Zahl solcher Kinder auf 2066. Diese positive Tendenz halte auch in diesem Jahr an, fügte der Minister hinzu. Laut seinen Angaben wurden innerhalb acht Monate des laufenden Jahres 1528 Waisenkinder landesweit adoptiert.

 

1.10.09 Indien: Hindus dürfen jetzt was alle dürfen

In Indien war es bislang für Hindus verboten, ein Kind zu adoptieren, wenn bereits ein Kind des gleichen Geschlechts in der Familie lebte. Der High Court in Bombay hat diese Regelung nur für unwirksam erklärt.  

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   F. Schiller, Die Räuber

 

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